Literatur auf See 2010

Im Mai 2010 stellte Daniela Egger den Wiener Autor Martin Prinz mit seinem neuen Buch Über die Alpen vor, und die junge Vorarlbergerin Nadja Spiegel las eine ihrer preisgekrönten Erzählungen. Im September hörten die Gäste Reinhold Bilgeri, der aus seinem Roman Der Atem des Himmels las, und Rainer Juriatti mit einer Prosavorlage seines erfolgreichen Theaterstücks Marie Bender. Gabriele Bösch führte in die Lesungen der beiden Autoren ein. Begrüßt wurde das Publikum jeweils von Kapitän Adolf Konstatzky. 

Begrüßung Kapitän Konstatzky: Mai 2010 0 min 40 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
16. Mai 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
Herausgeber
Literaturradio


 

Adolf Konstatzky
Seit der ersten Fahrt der Hohentwiel, im Jahre 1990, ist Kapitän Konstatzky mit an Bord der Hohentwiel. 1993 erlangte er das Kapitänspatent und übernahm am 01. Jänner 2004 die Geschäftsführung der Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft m.b.H. 

Daniela Egger stellt Martin Prinz vor 2 min 5 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
16. Mai 2010
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© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio
Martin Prinz: Über die Alpen (Auszug) 18 min 23 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
16. Mai 2010
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© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio
Stimme
Autor
Martin Prinz
Geboren 1973 in Wien. Wächst in Lilienfeld (Niederösterreich) auf. Er studiert Theaterwissenschaft und Germanistik. Sein Roman „Der Räuber“ über den österreichischen Bankräuber Johann Kastenberger bildet die Vorlage für den 2010 erschienenen gleichnamigen Film „Der Räuber“, was Prinz eine Nominierung für den Österreichischen Filmpreis einbringt.

Veröffentlichungen:; Der Räuber; Jung und Jung Verlag, Salzburg 2002; Puppenstille; Jung und Jung Verlag, Salzburg 2003; Ein Paar; Jung und Jung Verlag, Salzburg 2007; Über die Alpen; C.Bertelsmann, München 2010.

Auszeichnungen: Stipendiat des Berliner Kultursenats im Literarischen Colloquium 2000; Anerkennungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich 2000; Autorenprämie des österreichischen Bundeskanzleramtes 2002; Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien 2002.
Daniela Egger stellt Nadja Spiegel vor 1 min 17 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
16. Mai 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio
Nadja Spiegel: Meta spielt Geige (Erzählung) 13 min 23 sek Details anzeigen
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16. Mai 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio
Stimme
Autorin
Nadja Spiegel

Geboren 1992 in Dornbirn. Seit 2006 Besuch der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Rankweil. Schreibt, seit sie 11 Jahre alt ist. 2008 Teilnahme an einer Werkstattwoche der Literaturwerkstatt in Graz. Seit 2008 Lesungen (u.a. im Theater Kosmos in Bregenz) und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Aufnahme am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, wo sie seit Herbst 2011 studiert.

Veröffentlichungen in: Kurzgeschichten Nr. 2, 2008; miromente Nr. 15 (Erzählung), 2009; "V"- Der Berg der Jahre (Erzählung), 2009; Lichtungen (Gedichte), 2009; Anthologie des Europäischen Literaturwettbewerbs in deutscher Sprache der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz, 2009; Anthologie "Destillate. Literaturlabor Wolfenbüttel 2010"; V#22/23 - Der Berg der Jahre, Anthologie von Literatur Vorarlberg 2009; V#26 - Identitäten, Anthologie von Literatur Vorarlberg 2010; Manchmal lüge ich und manchmal nicht, Erzählungen, Skarabäus, Innsbruck 2011.

Auszeichnungen: Gewinnerin des Jugendredewettbewerbs 2008 (Bundes- und Landessiegerin); Meta-Merz-Preis (Lyrik) 2009; Einladung zum Hattinger Förderpreis für junge Literatur 2009; Publikumspreis beim Literaturpreis zum "UNO-Tag-des-Wassers" in Bregenz (Prosa) 2010; Literatur-Arbeitsstipendium des Landes Vorarlberg 2010; Gewinnerin beim SPRICHCODE 05, Jugendliteraturwettbewerb der Stadt Leonding/OÖ 2010; Stipendiatin des Litaraturlabors Wolfenbüttel der Stiftung Niedersachsen 2010; Startstipendium des österreichischen Bundesministeriums 2011; Literaturpreis des Landes Vorarlberg 2011; exil Literaturpreis Wien 2011.

Begrüßung Kapitän Konstatzky: September 2010 1 min 17 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
26. September 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio


 

Adolf Konstatzky
Seit der ersten Fahrt der Hohentwiel, im Jahre 1990, ist Kapitän Konstatzky mit an Bord der Hohentwiel. 1993 erlangte er das Kapitänspatent und übernahm am 01. Jänner 2004 die Geschäftsführung der Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft m.b.H. 

Gabriele Bösch stellt Reinhold Bilgeri vor 2 min 10 sek Details anzeigen
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26. September 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio
Reinhold Bilgeri: Der Atem des Himmels (Romanauszüge) 29 min 10 sek Details anzeigen
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26. September 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio
Stimme
Autor
Reinhold Bilgeri

Geboren 1950 in Hohenems, Vorarlberg. Er ist ausgebildeter Mittelschullehrer für Deutsch, Geographie, Philosophie und Psychologie und unterrichtete am Bundesgymnasium Feldkirch bis 1981. Bilgeri ist in zweiter Ehe mit der Miss Vorarlberg des Jahres 1981, Model und Schauspielerin Beatrix Bilgeri-Kopf verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Laura wurde 1995 geboren.
In den 1970er Jahren gründete er zusammen mit dem Schriftsteller Michael Köhlmeier das Duo Bilgeri & Köhlmeier. Mit dem Lied Oho Vorarlberg konnte das Duo 1973 einen beachtlichen Erfolg in Österreich verbuchen. Regionale Bekanntheit erlangte Bilgeri auch als Sänger der Westcoast Rock Band Clockwork, mit der er bis zum Beginn seiner Solokarriere 1981 auftrat.
1981 landete Bilgeri einen Charthit mit dem Song Videolife. Mit Stücken wie Love Is Free oder Some Girls are Ladies feierte er später in den 1980er und 1990er Jahren über 20 Erfolge in den österreichischen Pop-Charts. Mit dem Album *Oho kehrte Bilgeri 2001 zu seinen musikkabarettistischen Vorarlberger Wurzeln zurück.
Reinhold Bilgeri betätigt sich auch als Drehbuchautor und Kabarettist (Im Westen Nix Neues) und produzierte Hörspiele. 2005 erschien Bilgeris Roman Der Atem des Himmels, in dem er die Lawinenkatastrophe von 1954 im Großen Walsertal literarisch verarbeitete, beim Molden Verlag, im Herbst 2007 als Taschenbuch bei Piper. Seit Ende 2006 kombiniert Bilgeri in seinem neuen Programm Lesungen aus dem Roman mit Jazzstücken. Im Jahr 2009/2010 wurde der Roman von ihm selbst fürs Kino verfilmt und 2010 uraufgeführt.

Gabriele Bösch stellt Rainer Juriatti vor 2 min 9 sek Details anzeigen
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26. September 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
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Literaturradio
Rainer Juriatti: Die 47 Minuten und 11 Sekunden im Leben der Marie Bender (Auszug) 29 min 10 sek Details anzeigen
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26. September 2010
Produktion
© Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft 2010
Herausgeber
Literaturradio
Stimme
Autor
Rainer Juriatti

Geboren 1964 in Bludenz. Er ist Vorarlberger mit Trentiner Wurzeln und maturierte im Jahre 1986. Nach einigen Jahren Tätigkeit im Film- und Werbebereich war er acht Jahre in der Suchtarbeit tätig, weiters drei Jahre als Internatsleiter in Feldkirch. Juriatti ist seit 2001 in der Pressearbeit und Werbung tätig, als Schriftsteller des Otto Müller Verlags Salzburg ist Juriatti seit 2001 Mitglied auch bei Literatur Vorarlberg als Seminarleiter für kreatives Schreiben tätig und war Mitglied des Vorstands im Jahr 2009.

Veröffentlichungen

Kramuri. Gedichte und Kurzgeschichten, 1985 - 1995, Freipresse Verlag, Bludenz 1995; Sandlandfahrt. Roman, Freipresse Verlag, Bludenz 2000; Signum magnum. (mit Walter Buder) Musikalische bildnerische Performance mit Bruno Oberhammer und Johannes Kaufmann, Kunstverlag Fink, Lindenberg 2003; rama suri. aus der Kladde in die Kladde. Texte, Erzählungen, Freipresse Verlag, Bludenz 2003; 47 Minuten und 11 Sekunden im Leben der Marie Bender. Otto Müller Verlag, Salzburg 2008; Die gedehnte Zeit Otto Müller Verlag, Salzburg 2010.

Filme: Chips und Seestern. Drehbuch, 1988; Der Bub. Drehbuch, 1990; Synchronisation in Birkenwald. nach Viktor E. Frankl, Drehbuch 1996; Keine Schwarze Meer. (Mit Armin Pehlivan). Assimilation der Trentiner Einwanderer in Vorarlberg, Assimilation einer türkischen Familie in Bludenz, 72 Minuten, Dokumentarfilm 1993.