Poesie International 2005

Poesie International war ein viertägiges, in Zusammenarbeit mit Literatur Vorarlberg veranstaltetes Lyrikfestival, das bis zum Jahr 2008 jährlich am Spielboden Dornbirn stattfand. 1999 erstmals durchgeführt, war es auf Anhieb ein großer Erfolg. Drei Abende und eine Matinée lang gab es Weltpoesie in Originalsprache live aus Dichtermund zu erleben. Die Hoffnung besteht, dass dieses wichtige Festival in dieser oder in einer anderen Form wieder belebt werden kann.

In dieser Rubrik sind die vollständigen Lesungen des Jahres 2005 mit sachkundigen Einführungen in der Original-Reihenfolge zu hören.

01 Ingram Hartinger Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2005
Dauer: 15 min 50 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Donnerstag, 28.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005

Ingram Hartinger
Geboren 1949 in Saalfelden. Studierte Psychologie, Romanistik und Medizin in Salzburg. Er arbeitete u.a. bei Franco Basaglia, dem Begründer der »Anti-Psychiatrie« in Triest, lebt heute – nach längeren Aufenthalten in Frankreich, Italien und Südamerika – als Kinderpsychotherapeut und Schriftsteller in Klagenfurt. Er veröffentlicht seit 1970.

Veröffentlichungen (Auswahl): Schöner schreiben, Erzählungen, Droschl 1986; Feige Prosa, Erzählungen, Droschl 1988; Roman Albino, Droschl 1990; Unwirsch das Herz, Gedichte, Otto Müller 1991; Das Auffliegen der Ohreule, (Prosa) Droschl 1992; Amagansett, Gedichte, Müller 1994; Hybris, Droschl 1995; Sagen. Eine Arbeit, Droschl 1997; Dies die Hand, Gedichte, Edition Thanhäuser 1997; Prosawetter. Entrechtungen, Schriften 72-94, Edition Selene 1997; Gelb. Eine Eskapade, (Dt./Jap.) Folio 1998; Über den Versuch, Essay, Droschl 1999; Hoffnungeshund, Hermagoras/Mohorjeva 2001; Die Idee umkreist mich wie ein wildes Tier, (Prosa) Kitab 2002; Tang Und Distel. Byzantinisches Album, Droschl 2003; Späte Argumente, Erzählungen, Kitab 2005; Luftfarbiges Jetzt, Gedichte, Kitab 2007.
02 Norbert Mayer Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2005
Dauer: 19 min 10 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Donnerstag, 28.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Norbert Mayer
Geboren 1958 in Egg. 1980 bis 1983 Lehrer einer einklassigen Volksschule im Bregenzerwald. Ein Jahr Mitarbeit an einem Entwicklungsprojekt in Ecuador. Tätig an der Volksschule Schwarzenberg, wo er mit seiner Familie lebt. Schreibt Lyrik, Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendtheaterstücke, Poesie und Lautmalerei in Bregenzerwälder Mundart. Arbeitet mit Musikern und bildenden Künstlern zusammen. Zahlreiche Beiträge für Anthologien, Kunstkataloge, Literatur- und Kulturzeitschriften, sowie Radiosendungen.

Teilnahmen (u.a): Poesie-International, Dornbirn 2005; G. M. Hopkins-Poetry-Festival, Irland; Ezra-Pound-Symposium, Italien.

Veröffentlichungen: und sie dreht sich noch, Gedichte, P. Renner-Verlag 1989; simultan-stimulation, Kunstbuch mit dem bildenden Künstler Harald Gfader, Edition-Stocker 1990; die roßquelle, Gedichte und Kurzprosa, haymon-verlag 1996; wortungen, Gedichte, haymon-verlag 2004; kreuzungen, Kunstbuch mit dem Objektkünstler Armin Rupprechter, Edition-Bahnhof, Andelsbuch 2006; seanno. Mundartgedichte. Neue Texte. Die literarische Reihe des Franz-Micheal-Felder-Vereins. Verlag W. Neugebauer, Feldkirch,Graz 2008.

Auszeichnungen (Auswahl): Literaturstipendium des Landes Vorarlberg 2000; Jurypreis beim Irseer Pegasus 2011.
03 Rodica Draghincescu Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2005
Dauer: 31 min 38 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Sprecherin: Autorin
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Donnerstag, 28.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005

Rodica Draghincescu
Geboren 1962 in Buzias/Rumänien. Rumänisch- und französisch-
sprachige Autorin. Seit 1993 hat sie sechzehn Bücher (Romane, Gedichtbände, Essays, Interviews und Übersetzungen) in Rumänien, Frankreich, Deutschland und Kanada veröffentlicht. Nach dem Sturz des Ceausescu-Regimes war sie als Mitglied einer neuen rumänischen Dichter-Generation in Anthologien aus Deutschland (Streiflicht, 1993; Gefährliche Serpentinen, 1998), Frankreich und Schweden vertreten. Häufig wurde sie als die "rumänische Nathalie Sarraute" oder die "postmoderne Simone de Beauvoir" bezeichnet. Ihr Stil etablierte einen neuen literarischen Trend in der rumänische Literatur, der unter anderem "Rodizismus" genannt wurde.

Veröffentlichungen: Peut etre hier, Gedichte, Edition Trames, 2000; Phänomenologie des geflügelten Geschlechts, Gedichte 2001; La Lune n’est pas un simple mouchoir, Gedichte, Paris 2003; Fauve en liberté, Gedichte, Marseille und Québec 2003; Morgen und Abend, Gedichte (aus dem Französischen übersetzt von Rüdiger Fischer) 2003; Schreiben leben (Interviews mit Persönlichkeiten aus der Kultur), 2005; Sag nie wieder..., Gedichte,  (aus dem Französischen übersetzt von Rüdiger Fischer), Verlag Hans Schiller, 2010.

Auszeichnungen (Auswahl): Preis des Schriftstellerverbandes Dobrogea und der Zeitschrift Tomis für das beste Romandebüt (Die Distanz zwischen einem bekleideten Mann und einer Frau wie sie ist) 1996; Geo-Bogza-Preis des Rumänischen Schriftstellerverbands 1998; Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude zwischen 2000 und 2002.
04 Paula Meehan Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2005

Dauer: 14 min 10 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecherin: Autorin (nur Englisch)
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 2 Donnerstag, 28.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Paula Meehan
Geboren 1955 in Dublin. Studium am Trinity College in Dublin und an der Eastern Washington University. Sie schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane und Theaterstücke, und leitet zahlreiche Workshops in kreativem Schreiben und Meister-
klassen für Lyrik in Irland, Großbritannien und den USA. Sie ist Mitglied der Aosdána, der bedeutendsten irischen Künstlervereinigung.

Veröffentlichungen (Auswahl): Return and No Blame, Gedichte, Beaver Row Press 1984; Reading the Sky, Gedichte, Beaver Row Press 1986; The Man Who Was Marked by Winter, Gedichte, The Gallery Press 1991; Pillow Talk, Gedichte, The Gallery Press 1994; Kirkle, Theaterstück, uraufgeführt 1995; Mysteries of the Home, Gedichtauswahl, Bloodaxe Books Ltd 1997; The Voyage, Theaterstück, uraufgeführt 1997; Mrs. Sweeney, Theaterstück,  uraufgeführt 1997; Cell, Theaterstück, uraufgeführt 1999 (deutsche Uraufführung Theater KOSMOS, Bregenz, 2005); Darmakaya, Gedichte, Carcanet Press 2000; Die Dublin-Karte eines Kindes, Gedichte, deutsch/englisch, Göttert-Verlag 2001; The Wolf of Winter, Theaterstück, uraufgeführt 2003.

Auszeichnungen (Auswahl): Martin Toonder Award for Literature 1995; Butler Award for Poetry 1998; Denis Devlin Award 2002.
05 Theo Dorgan Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2005

Dauer: 23 min 43 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher Englisch: Autor
Sprecher Deutsch: Wolfgang Görtschacher (Übersetzer)
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Donnerstag, 28.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Theo Dorgan
Geboren 1953 in Cork. Lebt als Autor, Journalist, Herausgeber, Übersetzer und Leiter der bedeutenden Literaturzeitschrift Poetry Irland/Èigse Éireann in Dublin. Er arbeitete als Präsen-
tator von Literatursendungen in Hörfunk und Fernsehen und war involviert in das Kulturprogramm der europäischen Kulturhauptstadt Cork 2005.  

Veröffentlichungen (Auswahl): The Ordinary House of Love, Gedichte 1991; The Great Book of Ireland, (Herausgeber) 1991; Kavanagh and After, (Herausgeber) 1995; Rosa Mundi, Gedichte 1995; Sappho's Daughter, Gedichte 1998; The Great Book of Gaelic (Herausgeber mit Malcolm Maclean) 2002; Sailing for Home: A Voyage from Antigua to Kinsale, 2004; A Book of Uncommon Prayer, (Herausgeber) 2007.

Auszeichnungen (Auswahl): Listowel Prize for Poetry 1992; als Mitglied der Aosdána wurde er 2003 in The Arts Council of Ireland berufen.
06 Sabine Scholl Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2005

Dauer: 20 min 18 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecherin: Autorin
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Freitag, 29.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Sabine Scholl
Geboren 1959 in Grieskirchen, Oberösterreich. Studium der Germanistik, Geschichte, Theaterwissenschaft in Wien. Schreibt Presse-Essays, Gedichte, Radiosendungen, Hörstücke. 1988-1990 Lektorin an der Universität Aveiro, Portugal. 1991 Forschungsauftrag der Universität Wien über Verbindungen zwischen Film und Literatur am Beispiel des Autors Carl Mayer. 1995 Organisation des Autorinnenlabors Alte Schmiede Wien, Veranstaltungen zum Thema Frauen Fremde Körper (Vorträge und Lesungen zu Gender und Synkretismus). 1996 Mitglied der Jury zum Ingeborg-Bachmann-Preis. Lebte von 1996 bis 2000 in Chicago. Recherchierte dort zu ethnischen Minderheiten, im besonderen zum Phänomen der Zweisprachigkeit, sowie der Kultur und Literatur von Chicanas. Ab September 1997 Lehrauftrag an der Loyola-University, Chicago. 2000 bis 2001 Aufenthalt in New York. Lebt seit 2001 in Berlin.

Veröffentlichungen: Fehler Fallen Kunst, (Dissertation über Unica Zürn) Athenäum 1990; Fette Rosen, Erzählungen, Gatza-Verlag 1991; Wie komme ich dazu?, (Wiener Vorlesungen zur Literatur, Alte Schmiede 1992) Droschl-Verlag 1994; Haut an Haut, Roman, Gatza-Verlag Berlin 1993; Kreation und Publikation von No-Names mit Thomas Jocher. Installation im Theseustempel, Volksgarten, Wien 1993; Gut im Bild, (Hand-Buch) Ritterverlag 1994; Teilnahme am Projekt Absolut Homer, Droschl-Verlag 1995; ORF-Hörspiel: Alles was bisher gut war ist jetzt schlecht und umgekehrt, 1996; Alle ihre Körper, Zwei Erzählungen, Ritterverlag 1996; Projektion von den No-Names im Schloß Solitude, Stuttgart 1996; Die Geheimen Aufzeichnungen Marinas, Berlin Verlag 2000; Biss und Holler, Poetikvorlesungen, "Where is I", Universität Klagenfurt, Juni 1998 (noch nicht erschienen.)

Auszeichnungen: Nachwuchsstipendium 1984; Österreichisches Staatsstipendium 1990; Förderpreis der Stadt Wien 1991; Theodor-Körner-Preis 1991; Rauriser Literaturpreis 1992 für Fette Rosen; Förderungspreis des Bundesministeriums 1995; Stipendium Akademie Schloß Solitude, Jänner bis Juli 1996;
07 Uwe Kolbe Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2005

Dauer: 16 min 40 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Freitag, 29.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2008

Uwe Kolbe

Geboren 1957 in Berlin. 1976 Veröffentlichung erster Texte in der Literaturzeitschrift Sinn und Form. Ab 1979 lebt er als freier Schriftsteller. 1980/81 Sonderstudium am Literatur-Institut "Johannes R. Becher". Nach Auseinandersetzungen mit der Kulturpolitik der DDR faktisch Publikationsverbot. Mit Bernd Wagner und Lothar Trolle gibt er von 1984 bis 1987 die nicht offizielle Literaturzeitschrift Mikado heraus. 1986 erhält er ein Dauervisum für die BRD und übersiedelt nach Hamburg. 1989 Gastdozentur in Austin/Texas. 1996 tritt er aus Protest gegen die Vereinigung mit dem Deutschen P.E.N.-Zentrum (Ost) aus dem P.E.N.-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland aus. 1997 bis 2003 ist er Leiter des Studios Literatur und Theater der Universität Tübingen. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Uwe Kolbe ist Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig. Sein 1979 geborener Sohn ist unter dem Künstlernamen Mach One als Rapper in der Berliner Hip-Hop-Szene aktiv.

Veröffentlichungen (Auswahl): Hineingeboren. Gedichte 1975-79, Suhrkamp 1983; Abschiede und andere Liebesgedichte, Suhrkamp 1983/1999; Bornholm II, Gedichte, 1986 (bei Suhrkamp 1987); Mikado oder Der Kaiser ist nackt. Selbstverlegte Literatur in der DDR (Herausgabe mit Lothar Trolle und Bernd Wagner) 1988; Vaterlandkanal. Ein Fahrtenbuch, Suhrkamp 1990; Vineta, Gedichte, Suhrkamp 1991; Nicht wirklich platonisch, Gedichte, Suhrkamp 1994; Die Situation, Wallstein 1994; Renegatentermine. 30 Versuche die eigene Erfahrung zu behaupten, Suhrkamp 1998; Die Farben des Wassers, Gedichte,Suhrkamp 2001; Der Tote von Belintasch. Kriminalerzählung, Wunderhorn 2002; Thrakische Spiele. Kriminalroman, Nymphenburger 2005; Ortvoll, Gedichte, Verlag Unartig/Zeitzeichen 2005; Rübezahl in der Garage. Franz Fühmann in Märkisch-Buchholz und Fürstenwalde 1958–1984, Frankfurter Buntbuch 2006; Heimliche Feste, Gedichte, Suhrkamp 2008.

Auszeichnungen (u.a.): Förderpreis Literatur zum Kunstpreis Berlin 1987; Förderpreis zum Hölderlinpreis Bad Homburg 1987; Übersetzerpreis des Henschelverlags 1988; Nicolas Born-Preis der Hubert Burda Stiftung 1988; Villa-Massimo-Stipendium 1992; Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen 1993; Stadtschreiber in Rheinsberg 2005.

08 Christoph Wilhelm Aigner Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2005
Dauer: 12 min 33 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Freitag, 29.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005

Christoph W. Aigner

Geboren 1954 in Wels. Er ist Lyriker und Übersetzer. Ab 1973 studierte er Germanistik in Salzburg und arbeitete nebenbei beim österreichischen Rundfunk sowie als Redakteur beim Salzburger Tagblatt. Seit 1985 ist er freier Schriftsteller und lebt heute in der Toskana und in Salzburg.
Veröffentlichungen: Katzenspur, Gedichte 1985; Weiterleben, Gedichte 1988; Drei Sätze, Gedichte 1991; Landsolo, Gedichte 1993; Anti amor, Erzählung 1994; Das Verneinen der Pendeluhr, Gedichte 1996; Die Berührung, Gedichte 1998; Mensch, Verwandlungen, Gedichte 1999; Engel der Dichtung, Eine Lesereise 2000; Vom Schwimmen im Glück, Gedichte 2001; Prova di Stelle, Poesie 2001; Logik der Wolken 2004; Kurze Geschichte vom ersten Verliebtsein, Gedichte 2005; Die schönen bitteren Wochen des Johann Nepomuk, Roman 2006.
Auszeichnungen (Auswahl): Förderungspreis zum Georg-Trakl-Preis 1982, Förderungspreis zum Meraner Lyrikpreis 1993, Else-Lasker-Schüler-Förderpreis 1996, Gastprofessur an der Universität Innsbruck 1998, Anton-Wildgans-Preis 2003, Dresdner Stadtschreiber 2004, Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 2006.

Daniela Egger & Inmovement Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2005
Dauer: 21 min 46 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Text: Daniela Egger
Titel: Thanatos
Musik: Inmovement (Martin Deuring - Kontrabass, Robert Bernhard - Saxophon,
Mahdi Milla - Percussion)
Sprecherin: Daniela Pöllmann
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Freitag, 29.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Daniela Egger

Geboren 1968 in Hohenems. Absolventin der Modeschule Hetzendorf Wien und der Drehbuchwerkstatt München. Flog fünf Jahre lang auf dem Privatflugzeug eines arabischen Sheikhs um die Welt. Schreibt Drehbücher, Theaterstücke, Hörspiele und Erzählungen.

Veröffentlichungen

Schröder, Hörspiel, ORF Steiermark 1998; www.moses.at, Hörspiel, (zusammen mit Wolfgang Hermann) ORF Steiermark 2000; Das Licht in der Krümmung, (ein Buch mit Texten zu Bildern von Menschen mit Behinderung) Dornbirn 2000; Schamanensimulation, Hörspiel, (zusammen mit Wolfgang Hermann) SWR Baden-Baden 2001; Peachums Traum – The Brokers Opera, (zusammen mit Wolfgang Hermann) Bearbeitung der Beggars Opera im Auftrag des Aktionstheater Ensemble Wien. Uraufführung im Festspielhaus Bregenz im Rahmen des Bregenzer Frühlings 2002, (Gastspiele in Wien, Berlin und Villach); Thanatos (mit Inmovement), Vorarlberger Landesbibliothek 2003; Austern im Schnee und andere Sommergeschichten. (Herausgeberin) Bucherverlag, Hohenems 2008; Ein Samurai am Kiegerhorn - Der grüne Ring. Sagen zum Lesen und Wandern (illustriert von Daniel Nikolaus Kocher), unartproduktion, Dornbirn 2010; Der Steward hätte die Tür nicht öffnen dürfen, Erzählung, unartproduktion, Dornbirn 2011.

Auszeichnungen

Rauriser Förderungspreis für das Hörspiel Die Agentinnen, (Co-Autor Wolfgang Hermann) 2000; Dritter Preis des Dramatikerwettbewerbs der Akademie Graz für das Theaterstück Schröder 2000; Einjähriges Stipendium für die Drehbuchwerkstatt München; ORF Preis für Film- und Fernsehgerechte Stoffe für das Drehbuch world wide violence im Rahmen des Carl Mayer Drehbuchwettbewerbes, Diagonale Graz 2002.

11 Thomas Krüger Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2005

Dauer: 23 min 46 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 2 Freitag, 29.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Thomas Krüger

Geboren 1962 in Löhne/Westfalen. Zunächst Studium der Chemie in Clausthal-Zellerfeld, dann Anglistik, Anglo-Amerikanische Geschichte und Geographie in Köln. Danach Arbeit als Autor und Journalist – u.a. für den ROLLING STONE, MARE, DIE WOCHE, FAZ, FRANKFURTER RUNDSCHAU. Chefredakteur, später auch Herausgeber, der Zeitschrift HÖRWELT. Seit Mitte der 80er Jahre schreibt er Lyrik und Prosa. Veröffentlichungen in verschiedenen renommierten Literaturzeitschriften, u.a. AKZENTE, SINN UND FORM, NDL und DIE HOREN. 2007 Gründung des Hörbuchverlags „Schall & Wahn“. Lebt in Bergisch Gladbach.

Veröffentlichungen: Michelangelo rising, Gedichte, Pendragon Verlag 2003; Alarm auf Planet M, (satirisches Langgedicht) Pendragon Verlag  2004. Rufus, (Kinderbuch) OMNIBUS/cbj 2004;  Das Geheimnis der weißen Elefanten, (Kinderbuch) OMNIBUS/cbj (als Hörbuch bei Random House Audio) 2004; Im Grübelschilf, (Gedichtband) Ardey-Verlag 2005; Wie Kaiser Franz das Fußballspiel erfand, (Kinderbuch), Carlsen-Verlag 2006; Die Stadt der fliegenden Teekannen, Boje-Verlag 2007.

14 Rajvinder Singh Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2005

Dauer: 30 min 52 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Samstag, 30.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Rajvinder Singh

Geboren am 4. Januar 1956 in Kapurthala, Indien. Er stammt aus einer wohlhabenden Familie im indischen Panjabi-Sprachgebiet und entschied sich im Alter von 11 Jahren sein weiteres Leben dem Schreiben zu widmen. Singh siedelte sich 1981, nach mehreren europäischen Stationen, in Deutschland an und lebt seither mit seiner Frau, der indischen Malerin Jyotika Sehgal, in Berlin. Er ist Mitglied des PEN-Clubs und setzt sich hier stark für die Arbeit des Writers-in-Prison-Committee ein. Er geht auch gern „den Dialog ein“ und veranstaltet daher viele Lesungen und besucht Schulen, um seine Arbeit vorzustellen.

Veröffentlichungen: Mitlesebuch, 1995; Spuren der Wurzeln, 1996; Rheinsberger Stille, 1997; Rheinsberger Rhapsodien, 1998; Ufer der Zeit, 1999; Fremdwörtliches Dasein. Gedichte aus zwei Jahrzehnten, 2003; Wort und Körper. Remscheider Gedichte, 2005; Über den Horizont hinaus, 2006; Unter Bäumen über Bäume 2007.

Auszeichnungen: Stadtschreiber Rheinsberg 1997; Stadtschreiber Remscheid 2004; Stadtschreiber Rheinland-Pfälzischer Kultursommer 2006; Stadtschreiber Trier 2007; Alfred-Döblin-Stipendium im Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth 2007; Einige seiner Gedichte wurden in Stein gemeißelt Im Stadtpark und an Schulhöfen in Trier aufgestellt 2008; 2010 Alfred-Döblin-Stipendium in Wewelsfleth.

15 Evelyn Schlag Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2005

Dauer: 21 min 17 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecherin: Autorin
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Samstag, 30.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Evelyn Schlag

Geboren am 22. Dezember 1952 in Waidhofen an der Ybbs, wo sie als Tochter eines Arztes aufwächst. Ab 1971 Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Wien.Von 1978 bis 1981 Gymnasiallehrerin in Wien. Seit 1981 unterrichtet sie Deutsch und Englisch an der Bundeshandelsakademie in Waidhofen, wo sie mit ihrem Mann lebt. Seit Beginn der 80er Jahre ist sie schriftstellerisch tätig. Sie schreibt Erzählungen, Romane und Lyrik. Vorherrschende Themen ihrer Werke sind die Geschlechterbeziehungen, die Emanzipation der Frau, sowie die Bewältigung von Isolationssituationen und Krankheitserfahrungen. Evelyn Schlag ist Mitglied der Grazer AutorInnen-
versammlung.

Veröffentlichungen: Nachhilfe, Wien, 1981; Beim Hüter des Schattens, Erzählung, Fischer (Tb) 1984; Einflüsterung nahe seinem Ohr, Edition Maioli 1983; Brandstetters Reise, Erzählung, Collection Fischer 1985; Die Kränkung, Erzählung, Collection Fischer 1987; Ortswechsel des Herzens, Gedichte, Fischer 1989; Elegien - Douglas Dunn, (Übersetzerin), Fischer 1991; Der Schnabelberg, Fischer 1992; Keiner fragt mich je, wozu ich diese Krankheit denn brauche, Droschl 1993; Touché, Fischer 1994; Unsichtbare Frauen. Drei Erzählungen, Residenz 1998; Die göttliche Ordnung der Begierden, Roman, Residenz 2001; Das Talent meiner Frau, Residenz 2001; Brauchst du den Schlaf dieser Nacht, Zsolnay 2002; Das L in Laura, DTV 2005; Architektur einer Liebe,Zsolnay 2006 (Radioropa Hörbuch 2007).

Auszeichnungen (Auswahl): Förderpreis des Landes Niederösterreich 1979; Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 1986/87 und 1993/94; Bremer Literaturförderpreis 1988; Österreichischer Förderpreis für Literatur 1990; Großen Kulturpreis des Landes Niederösterreich 1994; Anton-Wildgans-Preis 1997; Otto-Stoessl-Preis 1998.

16 Kathy Zarnegin Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2005

Dauer: 18 min 43 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Samstag, 30.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Kathy Zarnegin

Geboren in Teheran. Lebt seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr in der Schweiz. Sie hat Psychoanalyse (nach Lacan) sowie Germanistik, vergleichende Literaturwissenschaften und Philosophie studiert. Sie schreibt Lyrik, Essays und Artikel zu verschiedenen Themen. Außerdem übersetzt sie Lyrik aus dem Persischen. Sie lebt in Basel.

Veröffentlichungen: evaseleien, (Gedichte, mit Gerda Steiner) Privatdruck 1998; Tierische Träume, (Lektüren zu Gertrud Kolmars Gedichtband „Die Frau und die Tiere“) Max Niemeyer Verlag 1998; Der Puls unserer Buchstaben schreibt in Abwesenheit der Tinte, (Übersetzungen aus dem Persischen) officin albis/alphapress 1998; SaitenSprünge, Brandes + Apsel Verlag 2006; Buchstäblich traurig, (Herausgeberin) Schwabe Verlag 2007.

17 Joachim Sartorius Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2005

Dauer: 22 min 39 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 2 Samstag, 30.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Joachim Sartorius

Geboren am 19. März 1946 in Fürth. Jurist, Diplomat, Theater-
intendant, Lyriker, Herausgeber und Übersetzer. Als Sohn eines Diplomaten besucht er Schulen in Tunesien, im Kongo und in Kamerun. 1963 legt er die Reifeprüfung in Bordeaux ab. Von 1964 bis 1971 studiert er Rechtswissenschaften an Hochschulen in München, London, Straßburg und Paris, seit 1968 auch Politikwissenschaften. 1973 legte er sein zweites juristisches Staatsexamen ab und promoviert im selben Jahr zum Doktor der Rechte. Von 1974 bis 1986 ist er im deutschen diplomatischen Dienst tätig: Zuerst als Kulturreferent in New York, anschließend als Pressereferent in Ankara, als Referent für innerdeutsche Beziehungen und schließlich als Gesandter in Nikosia. Dazwischen von 1980 bis 1982 persönlicher Referent der Staatsministerin Hildegard Hamm-Brücher. Von 1986 bis 1994 leitet er das Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, ab 1994 ist er Mitglied des Planungsstabes des Auswärtigen Amtes und ab 1995 Abteilungsleiter für Kulturelle Angelegenheiten bei der Berliner Senatsverwaltung. 1996 wird er zum Generalsekretär des Goethe-Instituts in München ernannt. Seit 2001 ist er Intendant der Berliner Festspiele, seit 2002 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und seit 2003 Gastprofessor an der Universität der Künste in Berlin. Darüber hinaus ist er Mitglied im Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und Herausgeber u.a. der Zeitschrift Sprache im technischen Zeitalter, des Gesamtwerks von Malcolm Lowry, der Gesammelten Werke von William Carlos Williams und des Atlas der neuen Poesie (Rowohlt).

Veröffentlichungen (Auswahl): Staat und Kirchen im francophonen Schwarzafrika und auf Madagaskar, Mohr Siebeck1973; Sage ich zu wem, Kiepenheuer&Witsch 1988; The golden tower, (zusammen mit James Lee Byars) König, Walther 1992; Der Tisch wird kalt, Kiepenheuer&Witsch 1992; Vakat, (mit Fotografien von Nan Goldin) Verlag der Buchhandlung Walter König 1993; Was im Turm begann, (mit Bildern von Laszlo Lakner) Rimbaud Verlag 1995; Keiner gefriert anders, Kiepenheuer & Witsch 1996; James Lee Byars im Gespräch mit Joachim Sartorius, Köln 1996; Minima Poetica, Kiepenheuer&Witsch 1999; Alexandria Fata Morgana, DVA 2001;In den ägyptischen Filmen, Suhrkamp 2001; Die Welt über dem Wasserspiegel, Alexander Verlag 2001; Ich habe die Nacht, Dumont-Verlag 2003; Capucelle, Münster 2003; Das Innere der Schiffe. Zwischen Wort und Bild, Dumont-Verlag 2006;Zwischen Berlin und Beirut. West-östliche Geschichten, Beck 2007.

Auszeichnungen (Auswahl): Stipendium der Rockefeller Foundation 1992; Paul-Scheerbart-Preis 1999.

19 Adonis Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2005

Dauer: 27 min 58 sek

Einführung: Adel Karasholi
Sprecher Arabisch: Autor
Sprecher Deutsch: Adel Karasholi (zum Teil auch Arabisch)
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 2 Samstag, 30.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Adonis

1930 unter dem Namen Ali Ahmed Said Esber in der nordsyrischen Stadt Qassabin geboren. Bis 1954 Studium an der syrischen Universität in Damaskus. 1955 wurde er wegen Mitgliedschaft in der Syrischen Nationalen Sozialistischen Partei ein halbes Jahr inhaftiert. Danach ließ er sich im Libanon nieder, wo er 1957 zusammen mit Yusuf al-Khal und anderen renommierten Schriftstellern die avangardistische Literaturzeitschrift Schi'r (Poesie) herausgab. 1973 graduierte er an der St. Joseph Universität in Beirut. Er gilt heute als der bedeutendste lebende arabischer Dichter und lebt als libanesischer Staatsbürger in Beirut und Paris.

Veröffentlichungen

(Auswahl): Dichtung und Wüste, Essays 1994; Gebet und Schwert, Essays 1994; Revolte in der arabischen Dichtung, Essays 1997; Kultur und Demokratie, Essays 2001; Gesänge Mihyârs des Damaszeners. (Gedichte 1958-1965), 1998; Unter dem Licht der Zeit. Briefwechsel mit Dimitri T. Analis, (aus dem Französischen übersetzt von Peter Handke), 2001; Ein Grab für New York (Gedichte 1965-1971), 2004.

20 GINKA Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2005

Dauer: 23 min 07 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecherin: Autorin
Musikalische Untermalung: Autorin
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 3 Samstag, 30.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

GINKA
Geboren als Gisela Steinwachs am 31. Oktober 1942 in Göttingen. Studierte Philosophie, vergleichende Literatur-
wissenschaft und Religionswissenschaft in München, Berlin und Paris. 1971 promovierte die Schülerin Roland Barthes' mit ihrer André-Breton-Studie Mythologie des Surrealismus. Anschließend war sie Lehrbeauftragte an der Universität in Vincennes, an der Pariser École Normale Supérieure de l'Enseignement Technique sowie an weiteren Hochschulen in München, Berlin und Zürich. Weiters: Gastprofessur für Poetik an der Universität Hamburg 1988/89; Dozentur an der Wiener Schule für Dichtung 1993/94. Ginka Steinwachs setzt in ihren Romanen, Theaterstücken, Hörspielen und Performances surrealistische Techniken ein, um ihre persönliche Variante des Feminismus, in dem es vor allem um die Wiederentdeckung der Sinnlichkeit geht, literarisch umzusetzen. Die Autorin lebt heute in Berlin und auf Mallorca.

Veröffentlichungen (Auswahl): Barnarella oder Das Herzkunstwerk in der Flamme, 2002; Die Feder im Mund, der Mund in der Welt, Poetikvorleszungen, 2002; Der Mund ist aufgegangen, 2003; Sommerträumereien am Meeresufer, (zusammen mit Ludwig Salvator) 2003; Stein, wachs!, 2005; Der schwimmende Österreicher; (1985) 2006; www.herzschriFtmacher.net, 2007. (Alle im Passagen Verlag Wien.)

Theaterstücke (Auswahl): George Sand, 1980; Erzherzog Herzherzog oder Das unglückliche Haus Österreich heiratet die Insel der Stille, 1985; Die Braut sieht Orkan, 1990; Anna's (((T)))raum, 1991; Vollmund, 1991; Rolling Stein, 1997. (Alle im Rowohlt Theater-Verlag). 

Auszeichnungen: Literaturpreis der Stadt Erlangen 1976; 3. Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1985; Förderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg 1988; Literaturstipendium der Stadt München 1988; Hubert-Fichte-Preis 1995; Writer in Residence am University College in Dublin 1999.
21 Jaap Blonk Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2005
Dauer: 30 min 20 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 3 Samstag, 30.04.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Jaap Blonk

Geboren 1953 in Woerden, Niederlande. Komponist, Vokalist und Lautpoet. Als Musiker ist Blonk Autodidakt. Er studierte Mathematik, Physik, und Musikwissenschaft ohne jedoch diese Fächer abzuschließen. Aushilfsarbeiten in - wie Blonk es nennt - well-organized systems wie Büros provozierten in ihm eine Reaktion - eine Neigung zu dadaistischen Aktionen. Blonk begann, Saxophon zu spielen, zu komponieren und Lyrik zu rezitieren. Spezialisiert ist er auf Aufführungen von Lautpoesie, wobei er seine Begeisterung für die Improvisation einfließen lässt. Blonk ist Gründer und Leiter von Splinks, einem 15-köpfigen Ensemble, das im Grenzbereich zwischen Neuer Musik, Computermusik und Free Jazz operiert, und des Avant-Rock-Trios BRAXTAAL.

Teilnahme an verschiedenen Festivals (Auswahl): Berliner Musikbiennale 1999; Wittener Tage für Neue Kammermusik 2002; Rheinisches Musikfest 2002; Donaueschinger Musiktage 2002; Poesie International Dornbirn 2005.

Gastdozent an verschiedenen Institutionen (Auswahl): Schule für Dichtung in Wien; School of the Art Institute of Chicago.

Seine zahlreich erschienenen Tonträger sind einzusehen unter: www.jaapblonk.com

22 John Barnie Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2005
Dauer: 20 min 43 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher Englisch bzw. Walisisch: Autor
Sprecher Deutsch: Franz Paul Hammling
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Sonntag, 01.05.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

John Barnie
Geboren 1941 in Abergavenny in Südost-Wales. Er ist ehemaliger Herausgeber des Walisischen Kultur-Magazins Planet und arbeit seit 1990 als Lyriker, Romancier und Essayist. Nebenbei spielt er Slide Guitar in der Blues-Band The Salubrious Rhythm Co und in der zweisprachigen Gruppe Y Bechgyn Drwg/The Bad Boys

Veröffentlichungen (Auswahl): The King of Ashes, Essays 1989; The Confirmation, Roman 1992; The City, Roman 1993; The Wine Bird, Roman 1998; Ice, Gedichte 2001; At the Salt Hotel, Gedichte 2003; Sea Lilies. Selected Poems 1984-2003, 2007; Trouble in Heaven, Gedichte 2007.

Auszeichnungen (Auswahl): Welsh Arts Council Prize for Literature für seine Essay-
Sammlung The King of Ashes 1990.
23 Patrick McGuinness Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2005
Dauer: 18 min 25 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher Englisch: Autor
Sprecher Deutsch: Franz Paul Hammling
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Sonntag, 01.05.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Patrick McGuinness
Geboren 1968 in Tunesien. Er unterrichtet Französisch an der University of Oxford. Seine Arbeiten sind erschienen im Independent, in der PN Review, in Poetry Wales, in Leviathan und in anderen Zeitungen und Magazinen. Er lebt in Cardiff.

Veröffentlichungen (Auswahl): Maurice Maeterlinck and the Making of Modern Theatre, Oxford UP 2000; Symbolism, Deca-
dence and the fin de siècle
, University of Exeter Press 2000; Against Nature by Joris-Karl Huysmans, (Herausgeber) Penguin Classics 2003; Poésie Symboliste et Décadente, (Herausgeber) Les Belles Lettres 2001; The Canals of Mars, (Gedichte), Carcanet 2004.

Auszeichnungen (Auwahl): Eric Gregory Award for poetry von The Society of Authors 1998.
24 Emyr Lewis Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2005
Dauer: 12 min 23 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher Englisch bzw. Walisisch: Autor
Sprecher Deutsch: Franz Paul Hammling
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 1 Sonntag, 01.05.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Emyr Lewis

Geboren 1957 in London, aufgewachsen in Cardiff. Er studierte an der Universität von Wales, Aberystwyth, Jura und arbeitet als Rechtsanwalt in Cardiff und Swansea. Emyr Lewis’ Lyrik ist sowohl im freien wie im traditionellen, strengen Metrum verfasst. In seinen Gedichten sind Themen aus der walisischen Mythologie ironisch mit Ereignissen der Gegenwart verschränkt. Er ist der Walisischen Tradition des Sprechens verpflichtet und tritt häufig bei Fernsehsendungen und in Lokalen vor Publikum auf.

Veröffentlichungen (Auswahl): Chwarae Mig (Hide and Seek), Bardass 1995; The Bloodaxe Book of Modern Welsh Poetry, (Übersetzer) Bloodaxe 2003; The Adulteres’s Tungue. Six Welsh Poets: a facing-text anthology, Carcanet 2003; Amser Amherffaith: Dysgu Deud Celwydd yn Tsiec, Gwasg Carreg Gwalch 2004; Englynion Dan Bwysau (Barddoniaeth Boced-Din), Gwasg Carreg Gwalch 2005.

Auszeichnungen: Gewinner des "Chair" für ein Gedicht im traditionellen Metrum und des "Crown" für ein Gedicht im freien Metrum beim National Eisteddfod.

25 Jürg Halter Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2005
Dauer: 17 min 31 sek

Einführung: Franz Paul Hammling
Sprecher: Autor
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 2 Sonntag, 01.05.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007

Jürg Halter
Geboren 1980 in Bern. Er studierte an der Hochschule der Künste in Bern. Unter dem Namen Kutti MC ist Jürg Halter auch als Mundart-Rapper bekannt (www.kuttimc.com). Jürg Halter bildet mit dem Schlagzeuger Julian Sartorius, der Pianistin Vera Kappeler und dem Gitarristen Philipp Schaufelberger das Jürg Halter Quartett: "Ein vibrierendes Zusammenspiel zwischen Sprache und Musik. Zwischen vertonter Lesung, Konzert und Performance." Mit Julian Sartorius hat Halter auch ein Duo. Seit 2007 schreibt Halter zusammen mit dem bekannten japanischen Dichter Tanikawa Shuntaro an einem Lang-Gedicht (Renshi). Er lebt in Berlin.

Teilnahme an diversen internationalen Literaturfestivals (Auswahl): Poetry International (Rotterdam), Poetry Africa (Durban, Südafrika), Internationales Literaturfestival Berlin, 14th American National Poetry Slam (Chicago), Poesie International (Dornbirn), Tage der deutschsprachigen Literatur (Klagenfurt). Texte sind unter anderem in den Zeitschriften Zwischen den Zeilen, Manuskripte und ndl erschienen.

Auszeichnungen u.a.: Imbongi Jesizwe Poetry International Award 2002; Buchpreis des Kanton Bern 2005; Buchpreis der Stadt Bern 2005; Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin, 2007

Veröffentlichungen: Ich habe die Welt berührt, Gedichte, Ammann Verlag, 2005; Aber heute ist der Tag, an dem ich mehr als sprechen will, Verlag Der Gesunde Menschenversand, 2007; Nichts, das mich hält, Ammann-Verlag 2008.
Cross-section 2005 Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2005
Dauer: 30 min 02 sek

Moderation: Franz Paul Hammling
Autorinnen und Autoren: Adonis, Christoph W. Aigner, John Barnie, Theo Dorgan, Daniela Egger, Jürg Halter, Adel Karasholi, Uwe Kolbe, Emyr Lewis, Norbert Mayer, Patrick McGuinness, Paula Meehan, Evelyn Schlag, Sabine Scholl, Rajvinder Sing, GINKA Steinwachs, Christian Uetz, Thomas Krüger.
Abschlussrede: Ulrich Gabriel
Quelle: Poesie International 2005. 28.04. bis 01.05, (CD 2 Sonntag, 01.05.2005), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2005.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn 2005
Im Literaturradio seit: August 2007