Poesie International 2007

Poesie International war ein viertägiges, in Zusammenarbeit mit Literatur Vorarlberg veranstaltetes Lyrikfestival, das bis zum Jahr 2008 jährlich am Spielboden Dornbirn stattfand. 1999 erstmals durchgeführt, war es auf Anhieb ein großer Erfolg. Drei Abende und eine Matinée lang gab es Weltpoesie in Originalsprache live aus Dichtermund zu erleben. Die Hoffnung besteht, dass dieses wichtige Festival in dieser oder in einer anderen Form wieder belebt werden kann.

In dieser Rubrik sind die vollständigen Lesungen des Jahres 2007 mit sachkundigen Einführungen in der Original-Reihenfolge zu hören.

Brendan Adams (Musik) Details anzeigen

Aufzeichnung: 26. April 2007
Dauer: 37 min 19 sek
Komposition, Gesang, Gitarre: Brendan Adams
Quelle: Poesie International 2007. 26.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Donnerstag, 26.04.2007, Eröffnung, Anzhelina Polonskaya, Gerhard Falkner, Uljana Wolf) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg

Brendan Adams

Wächst in den Ghettos Kapstadts auf. Den Zugang zur Kunst erhält er durch seinen Vater. Er ist ein großer Fan von Bob Dylan und Leonard Cohen, sowie der Literatur von James Joyce. Mit 20 Jahren kauft er seine erste Gitarre und übt sich ab diesem Zeitpunkt im Schreiben eigener Songs. 2006 erhält er ein Jobangebot in England, das er sofort annimmt. 2007 zieht er zu seiner Schwester nach Zürich und tritt erstmals öffentlich bei einer Open-Mic-Veranstaltung im Züricher Club Kaufleute auf. Er wird vom Produzenten Alfred Vogel entdeckt, der mit ihm die Brendan Adams Group gründet. Lebt derzeit in Südafrika und Europa.

Veröffentlichungen: Pearly sue, CD, Boonslang Records, 2006; 17 Eternities. CD, Boomslang Records, 2008; Better Days. CD, Boomslang Records, 2010.

Auszeichnungen: Platte des Monats des Berliner Sender Radio Fritz 2008.

02 Anzhelina Polonskaya Details anzeigen

Aufzeichnung: 26. April 2007
Dauer: 13 min 22 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2007. 26.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Donnerstag, 26.04.2007, Eröffnung, Anzhelina Polonskaya, Gerhard Falkner, Uljana Wolf) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Anzhelina Polonskaya
Geboren 1969 in Malakhovka, eine kleine Stadt in der Nähe von Moskau. Sie schreibt Gedichte seit sie 18 ist. Studierte am Institute of Physical Culture und war professionelle Eiskunstläuferin. Lebte zwei Jahre in Lateinamerika und arbeitete dort als Eiskunstläuferin. Um sich ganz der Literatur zu widmen, gab sie den Sport auf. Sie ist Mitglied der Moskauer Union of Writers und des russischen PEN-Zentrum seit 2003. Lebt und arbeitet in Malakhovka.

Veröffentlichungen: Svetoch Moy Nebesny (Meine himmlische Fackel). 1993;  Stikhotvoreniia (Verse). Writer’s Publishing House, Moskau 1998; The Sky Through a Private’s Eye. Kogelet Publishing House, 1999; Golos. Podkova Publishing House, Moskau 2002; A Voice. Northwestern University Press, USA 2004; Snow within. R. Elinina, classic century21st, 2008.
03 Gerhard Falkner Details anzeigen

Aufzeichnung: 26. April 2007
Dauer: 11 min 57 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 26.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Donnerstag, 26.04.2007, Eröffnung, Anzhelina Polonskaya, Gerhard Falkner, Uljana Wolf) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Gerhard Falkner
1951 in Schwabach geboren. Macht eine Ausbildung zum Buchhändler. Lebt eine Zeit lang in London. Veröffentlich seit Mitte der 1970er Jahre Gedichte. Schreibt nicht nur Gedichte sondern auch dramatische Werke. Nimmt an Literaturfestivals rund um die Welt teil. Lebt in London, New York, Mexiko, Amsterdam und Rom bis er nach Weigendorf und Berlin zieht und dort bleibt. Arbeitet als Übersetzer, Herausgeber, Entdecker und Autor.

Veröffentlichungen: [Auszug] so beginnen am körper die tage. Gedichte, Luchterhand Verlag, Darmstadt 1981; der atem unter der erde. Gedichte, Luchterhand Verlag, Darmstadt 1984; Wemut. Gedichte, Luchterhand Verlag, Darmstadt 1989; Über den Unwert des Gedichts. Fragmente und Reflexionen. Aufbau Verlag, Berlin 1993; Der Quälmeister. Nachbürgerliches Trauerspiel. Bühnenwerk, DuMont Verlag, Köln 1998; A Lady Dies. Kammeroper, (Musik: Stefan Hippe) UA, Nürnberg 2000; Endogene Gedichte. Grundbuch. DuMont Verlag, Köln 2000; Bruno. Eine Novelle. Berlin Verlag, 2008; Kanne Blumma. Gedichte, ars vivendi, 2010

Auszeichnungen: div. Literaturstipendien; Bayerischer Staatsförderpreis 1987; Stipendium Schloss Solitude, Stuttgart 2003; Stadtschreiber zu Rheinsberg 2003; Dr. Manfred Jahrmarkt-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 2004; Spycher: Literaturpreis Leuk 2006 (gemeinsam mit Gilles Rozier); Kranichsteiner Literaturpreis 2008; Peter-Huchel-Preis 2009; August-Graf-von-Platen-Preis 2009; Preis der Stadt Nürnberg 2010; Deutscher Literaturfonds: Übersetzerstipendium 2011.
04 Uljana Wolf Details anzeigen

Aufzeichnung: 26. April 2007
Dauer: 15 min 25 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2007. 26.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Donnerstag, 26.04.2007, Eröffnung, Anzhelina Polonskaya, Gerhard Falkner, Uljana Wolf) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Uljana Wolf
Geboren 1979 in Berlin. Studierte Germanistik, Anglistik und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Krakau. Veröffentlichte in Deutschland, Polen, Weißrussland und Irland. Arbeitet als Übersetzerin. 2009 ist sie Mitherausgeberin des Jahrbuchs der Lyrik. Lebt in Berlin und New York.

Veröffentlichungen: Beiträge in div. Anthologien und Literaturzeitschriften; kochanie ich habe brot gekauft. Gedichte, kookbooks, Idstein 2005; falsche freunde. Gedichte, kookbooks, Idstein 2009.

Auszeichnungen: 4. Berliner Jugendliteraturwettbewerb 1995; Bundeswettbewerb Treffen Junger Autoren 1996; Deutsch-Polnischer Poetendampfer 1997; Stipendium der Dubliner Autorenvereinigung DUBCIT und Teilnahme am europäischen Kunstprojekt Poetry 2000 in Irland 2000; Wiener Werkstattpreis 2003; Mercator-Berhaus-Stipendium in Keisau, Polen 2004; Peter-Huchel-Preis 2006; Dresdner Lyrikpreis 2006; Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds 2008.
05 Tom Petsinis Details anzeigen

Aufzeichnung: 26. April 2007
Dauer: 21 min 15 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2007. 26.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Donnerstag, 26.04.2007, Tom Petsinis, Duo Duo, Bora Cosic) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Tom Petsinis

Geboren 1953 in Makedonien, Griechenland. Zieht als Kind nach Australien und wächst in Fitzroy auf. Studiert Mathematik in der Universität Melbourne. Arbeitet einige Jahre als Lehrer, vollendet dann sein Studium, um an der Victoria University als Dozent zu arbeiten. Teilnahme an vielen Literatur Festivals. Er schreibt Drama, Poesie und Prosa. Seine Bücher liegen in zahlreichen Übersetzungen vor. Lebt mit Frau und zwei Töchtern in Melbourne.

Veröffentlichungen: Inheritance: A Poem. Gedichtsammlung, Penguin Books, Australien 1995; Naming the Number. Gedichtsammlung, Penguin Books, Australien 1998; The Twelfth Dialogue. Prosa, Penguin Books, Australien 2000; The French Mathematician. Prosa, Berkley Trade, 2000; The Death of Pan. Prosa, Penguin Books, Australien 2001; My Father’s Tools. Gedichtsammlung, Australian Scholarly Publishing, Australien 2009; Salonika Bound. Drama, 2010.

Auszeichnungen: [Auszug] Antipodes Literary Journal  1987; Antipodes Literary Journal 1988; Writer’s Fellowship from the Australia Council 1990; Writer-in-residence at Victoria University 1996; Hellenic Award of Distinction for Literature 1997; Awarded the Australia Council’s B.R. Whiting studio in Rome 1999; Awarded Melbourne University’s Wesley Michel Wright Poetry Prize for the collection of poetry Four Quarters 2006; Writer-in-residence, Lavigny, Switzerland 2009.

06 Duo Duo Details anzeigen

Aufzeichnung: 26. April 2007
Dauer: 13 min 43 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher Original: Autor
Sprecher Übersetzung: Franz Paul Hammling
Quelle: Poesie International 2007. 26.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Donnerstag, 26.04.2007, Tom Petsinis, Duo Duo, Bora Cosic) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Duo Duo
Geboren 1951 in Beijing, China, unter dem Namen Li Shizheng. DuoDuo ist sein Künstlername. Wird wegen der Revolution nach Baiyangdian geschickt, wo er beginnt Gedichte zu lesen und selbst zu schreiben. Wird berühmt als Mitglied der Poetischen Untergrund Bewegung. Verlässt nach dem Tian’anmen-Massaker China und lebt für einige Jahre in Großbritannien, Kanada und den Niederlanden. Als er 2004 mit einem niederländischen Pass zurückkehrt, wird er in allen Ehren empfangen.  Unterrichtet an der Hainan Universität auf der tropischen Hainan Insel.

Veröffentlichungen: Looking Out from Death: From the Cultural Revolution to Tiananmen Square. Bloomsbury Publishing, 1989; The Boy Who Catches Wasps. Gedichtband, Zephyr Pr, 2002

Auszeichnungen: Neustadt International Preis für Literatur 2010
07 Bora Cosic Details anzeigen

Aufzeichnung: 26. April 2007
Dauer: 13 min 25 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Sprecher Original: Autor
Sprecher Übersetzung: Franz Paul Hammling
Quelle: Poesie International 2007. 26.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Donnerstag, 26.04.2007, Tom Petsinis, Duo Duo, Bora Cosic) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Bora Ćosić

Geboren in Zagreb 1932. Wächst in Belgrad auf. Studiert Philosophie an der Universität in Belgrad. Ist in den 1950er und 1960er Jahren Mitarbeiter und Redakteur verschiedener literarischer Zeitschriften. Arbeitet in der dramaturgischen Abteilung der Belgrader Produktionsfirma Avala Film. Verlässt 1992 Serbien aus Protest gegen das Milosevic-Regime. Geht nach Kroatien und später Berlin. Arbeitet als Kolumnist für die Spliter Wochenzeitung Feral Tribune.

Veröffentlichungen

(Auswahl) Wie unsere Klaviere repariert wurden. Satiren, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1968; Musils Notizbuch. Ein Roman aus Triest. Droschl, Graz 1994; Interview am Zürichsee. Roman, Rowohlt, Berlin 1995; Das barocke Auge. Essays, Babel, München 1997; Die Zollerklärung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001; 3 Miniaturen. Privatdruck, Ludewig, München 2002; Das Land Null. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004; Die Vogelklasse. Prosa, Folio, Wien 2008; Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten. Geschichten über alle möglichen Gewerbe. Folio, Wien 2011.

Auszeichnungen

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2002; Albatros der Günter-Grass-Stiftung 2008; Stephan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz 2011.

José Oliver Details anzeigen
José Oliver
Geboren 1961 in Hausach im Schwarzwald. Wächst mit der deutschen und spanischen Sprache auf. Abitur am Robert-Gerwig-Gymnasium in Hausach. Studiert Romanistik, Germanistik und Philosophie an der Universität Freiburg im Breisgau. Lebt als freier Schrifsteller in Hausach. Reist oft in die Schweiz, nach Spanien, Ägypten, Peru und die USA. Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller und Kurator des Literaturfestes Hausacher LeseLenz, das er 1998 ins Leben gerufen hat. War an der Entwicklung der Schreibwerkstätten für Schulen in Stuttgart beteiligt. Ist Gastprofessor am MIT und Chamisso-Peotikdozent an der TU Dresden.

Veröffentlichungen: Auf-Bruch. Lyrik, Verlag Das Arabische Buch, Berlin 1987; Heimat und andere Fossile Träume. Lyrik, Verlag Das Arabische Buch, Berlin 1989; Weil ich dieses Land liebe. Lyrik, Verlag Das Arabische Buch, Berlin 1991; Vater unser in Lima. Lyrik, Heliopolis-Verlag, Tübingen 1991; Gastling. Lyrik, Verlag Das Arabische Buch, Berlin 1993; Austernfischer Marinero Vogelfrau. Verlag Das Arabische Buch, Berlin 1997; Duende. Lyrik, Drey-Verlag, Gutach 1997; Lyrik oder Gesang! CD, FenderTon, Stuttgart 1997; Fernlautmetz. Lyrik, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2000; nachtrandspuren. Gedichte, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2002; finnischer wintervorrat. Gedichte, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2005. Unterschlupf. Frankfurt am Main 2006; Mein andalusisches Schwarzwalddorf. Frankfurt am Main 2007; fahrtenschreiber. Berlin 2010.

Auszeichnungen: Literaturstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg 1989; Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats im Literarischen Colloquium Berlin 1994; Stipendium der Kurt-Tucholsky-Stiftung Hamburg 1996; Adelbert von Chamisso-Preis 1997; Stipendium der Villa Waldberta in München 2000; Dresdner Stadschreiber 2001; Stadtschreiber in Kairo 2004; Kulturpreis der Landesstiftung Baden-Württemberg 2007; Thaddäus-Troll-Preis 2009.
09 Girgis Shoukry Details anzeigen

Aufzeichnung: 27. April 2007
Dauer: 13 min 56 sek
Einführung: José Oliver
Stimmen: José Oliver, Raphael Urweider
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Freitag, 27.04.2007, José Oliver, Girgis Shoukry, Silke Scheuermann) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Girgis Shoukry
Geboren 1967 in Sohag, Ägypten. Sohn einer koptischen Familie. Absolviert ein Handelsstudium und legt das Kritikerdiplom der Nationalen Kunstakademie ab. Arbeitet als Theaterkritiker für Radio- und Fernsehmagazine in Kairo. Mitherausgeber der Aswaat adabiyya (Literarische Stimmen). Nimmt an mehreren Lyrikfestivals und Künstleraustauschprojekten teil. Lebt und arbeitet in Kairo. Er sagt über seine Gedichte, sie „sollen aussehen wie die Menschen auf der Straße“.

Veröffentlichungen: Was von uns übrig bleibt, kümmert niemanden. Gedichte, Sabon Verlag, St. Gallen 2004; A Good Person in Conversation with Himself. Gedichtband, Cairo 1998; The Importance of a Dog in a Play. Gedichtband, Cairo 2000; und die Hände auf Urlaub. Verlag Hans Schiler, 2007
10 Silke Scheuermann Details anzeigen

Aufzeichnung: 27. April 2007
Dauer: 15 min 38 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Freitag, 27.04.2007, José Oliver, Girgis Shoukry, Silke Scheuermann) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Silke Scheuermann

Geboren 1973 in Karlsruhe. Studiert Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt, Leipzig und Paris. Arbeitet am Germanistischen Institut der Universität Frankfurt. Schreibt für die Literaturzeitschrift Volltext regelmäßig die Kolumne Lyrischer Moment. Veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. Lebt in Offenbach am Main.

Veröffentlichungen: Der Tag, an dem die Möwen zweistimmig sangen. Gedichtband, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001; Der zärtlichste Punkt im All. Gedichtband, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am main 2004; Reiche Mädchen. Prosa, Schöffling & Co, Frankfurt am Main 2005; Die Stunde zwischen Hund und Wolf. Roman, Schöffling & Co, Frankfurt am Main 2006; Über Nacht ist es Winter. Gedichtband, Schöffling & Co, Frankfurt am Main 2007; Emma James und die Zukunft der Schmetterline. Roman, Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2010; Shanghai Performance. Roman, Schöffling & Co, Frankfurt am Main 2011.

Auszeichnungen: [Auszug] Leonce-und-Lena-Preis 2001; Literaturstipendium in der Villa Aurora Los Angeles 2004; Stipendium der Kunst- und Kulturstiftung Baden-Württemberg 2004; Hermann-Hesse-Literatur-Förderpreis 2006; Studienaufenthalt in der Casa Baldi in Olevano Romano 2006; New York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2006; Grimmelshausen-Förderpreis der Stadt Gelnhausen 2007; George-Konell-Preis 2008; Stipendium Villa Massimo 2009; Droste-Literaturförderpreis der Stadt Meersburg 2009.

11 Christian Hawkey Details anzeigen

Aufzeichnung: 27. April 2007
Dauer: 20 min 30 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Freitag, 27.04.2007, Christian Hawkey, Raphael Urweider, Oswald Egger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Christian Hawkey
Geboren 1969 in Pine Island, Florida. Studierte kreatives Schreiben an der Universität Massachusetts. Veröffentlicht in vielen Zeitschriften. Ist Herausgeber und Mitbegründer der Literaturzeitschrift Jubilat. Arbeitet als Übersetzer. Unterrichtet an der Universität Massachuasetts und am Pratt Institute in Brooklyn. Verheiratet mit der Berliner Dichterin Uljana Wolf, deren Gedichte er ins Englische überträgt. Lebt in Berlin und New York.

Veröffentlichungen: The Book of Funnels. Gedichte, Verse Press, 2004; HourHour. Delirium Press, 2005; Citizen of. Gedichte, Wave Books, 2007; Reisen in Ziegengeschwindigkeit. Gedichte, Kookbooks 2008. Petitions for an Alien Relative, Held Editions, Brooklyn, New York, 2010.

Auszeichnungen: Kate Tufts Discovery Award 2006; Creative Capital Innovative Literature Award 2006; DAAD Artist-in-Berlin Fellow 2008.
12 Raphael Urweider Details anzeigen

Aufzeichnung: 27. April 2007
Dauer: 23 min 09 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Komposition, Piano und Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Freitag, 27.04.2007, Christian Hawkey, Raphael Urweider, Oswald Egger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Raphael Urweider
Geboren 1974 in Bern. Wächst als Sohn des reformierten Pfarrers und Schriftstellers Andreas Urweider in Schattenhalb auf. Absoviert die Matura in Biel und studiert dann Germanistik und Philosophie an der Universität Fribourg. Ist Ko-Leiter des Schlachthaus Theaters Bern. Ehemaliges Mitglied des Autorenforums Forum der 13 und seit 2008 Mitglied der Autorinnen und Autoren der Schweiz. Schreibt Drama, Lyrik und Rapp Texte, in denen er häufig mit sprachspielerischen Techniken arbeitet, und ist als Übersetzer tätig. Zwei zusammen mit Samuel Schwarz verfasste Theaterstücke erleben ihre Uraufführungen am Maxim-Gorki-Theater und am Hamburger Schauspielhaus. Lebt und arbeitet in Bern.

Veröffentlichungen (Auswahl): Guten Tag Herr Gutenberg. Gedichte, Edition Thanhäuser, Ottensheim an der Donau 1999; Lichter in Menlo Park. Gedichte, DuMont, Köln 2000; Kobold und der Kunstpfeifer. Edition Thanhäuser, Ottensheim 2002; Das Gegenteil von Fleisch. Gedichte, DuMont, Köln 2003; Alle deine Namen. Gedichte, DuMont, Köln 2008.

Auszeichnungen: [Auszug] Leonce-und-Lena-Preis 1999; Buchpreis des Kantons Bern 2000; Preis der Schweizerischen Schillerstiftung 2000; Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2001; 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 2002; Clemens-Brentano-Preis 2004;  Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung für Alle deine Namen 2009.

 
13 Oswald Egger Details anzeigen

Aufzeichnung: 27. April 2007
Dauer: 16 min 28 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Freitag, 27.04.2007, Christian Hawkey, Raphael Urweider, Oswald Egger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Oswald Egger
Geboren 1963 in Tscherms, Südtirol. Studierte Literatur und Philosophie in Wien. Mitinitiator und Veranstalter (1986 – 1995) der Kulturtage Lana in Südtirol. Herausgeber der Zeitschrift Der Prokurist. Macht neben Lesungen und Performances auch Ausstellungen und Künstlerbücher. Veröffentlicht viele Gedichte in Anthologien und wird unter anderem ins Amerikanische und Französische übersetzt. Lebt in Wien und auf der ehemaligen Raketenstation Hombroick bei Neuss.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Erde der Rede. Gedicht, Kleinheinrich, 1993; Gleich und Gleich. Edition Howeg, 1995; Blaubarts Treue. Edition Howeg, 1997; Juli, September, August. Edition Solitude, 1997; Herde der Rede. Gedichte, Suhrkamp, Frankfurt 1999; Nichts, das ist. Gedichte, Suhrkamp, 2001; -broich. Homotopien eines Gedichts. Edition Korrespondenzen, 2003; Prosa, Proserpina, Prosa. Suhrkamp, 2005; Tag und Nacht sind zwei Jahre. Kalendergedichte, Ulrich Keicher, Warmbronn 2006; nihilium album. Lieder & Gedichte, Suhrkamp, 2007; Lustrationen. Vom poetischen Tun. Suhrkamp, 2008; Diskrete Stetigkeit. Poesie und Mathematik. Suhrkamp, 2008; Die ganze Zeit. Gedichte, Suhrkamp, 2010.

Auszeichnungen: [Auszug] Clemens-Brentano-Preis 2000; Christine-Lavant-Förderpreis 2001; Lyrikpreis Meran 2002; Christian-Wagner-Preis 2006; Peter-Huchel-Preis 2007; H. C. Artmann-Preis 2008; Oskar-Pastior-Preis 2010; Karl-Sczuka-Preis 2010.
14 Agi Mishol Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2007
Dauer: 20 min 30 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme des Originals: Autorin
Stimme der Übersetzung: Frank Schablewski
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Samstag, 28.04.2007, Agi Mishol, Ronny Someck, Asher Reich) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Agi Mishol
Geboren 1947 in Transylvanien, Rumänien. Tochter zweier Holocaust Überlebender. Zog sehr jung nach Israel. Studierte hebräische Literatur an der Hebräischen Universität. Unterrichtet an vielen Universitäten in Israel und am Alma College in Tel Aviv. Sie arbeitet als Literaturkritikerin für Radiosender und Zeitungen und als Übersetzerin. Ihre Bücher werden ins Englische, Französische, Rumänische und Ungarische übersetzt. Sie lebt auf einer Farm in Kfar Mordechai, nahe Gedera.

Veröffentlichungen: Nanny and Both of Us. Ekked, 1972; A Cat's Scratch. Hakibbutz Hameuchad, 1978; Gallop. Hakibbutz Hameuchad, 1980; Plantation Notes. Keter, 1986; Fax Pigeon. Hakibbutz Hameuchad, 1991; The Interior Plain. Hakibbutz Hameuchad, 1995; See. Helikon-Tag, 1997; Look There. Helikon-Tag, 1999; Dream Notebook. Even Hoshen, 2000; Wax Flower. Even Hoshen, 2002; Selected and New Poems. Mossad Bialik & Hakibbutz Hameuchad, 2003; Moment. Hakibbutz Hameuchad, 2005.

Auszeichnungen: Yehuda Amichai Preis 2002; Dolitsky Preis 2007.
15 Ronny Someck Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2007
Dauer: 11 min 20 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme des Originals: Autor
Stimme der Übersetzung: Frank Schablewski
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Samstag, 27.04.2007, Agi Mishol, Ronny Someck, Asher Reich) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Ronny Someck

Geboren 1951 in Bagdad. Kommt als Kind nach Israel. Studiert Hebräische Literatur und Philosophie an der Universität Tel Aviv und Kunst an der Avni Academy of Art. Schreibt Lyrik und Kinderbücher und macht Ausstellungen. Er arbeitet mit Straßengangs, unterrichtet Literatur und leitet Workshops.  Mitglied des Gremiums der Batsheva Dace Company und des Hebräisch-Arabischen Theaters. Einige seiner Werke wurden in bis zu 30 Sprachen übersetzt.

Veröffentlichungen: Gole (Exil). Massada, 1976; Solo(Solo). Massada, 1980; Asfalt(Asphalt). Massada, 1984; Sheva? shurot ?al pele ha-Yarqon(Sieben Zeilen über das Wunder von Yarkon). Opatowsky/Tel Aviv Foundation , 1987; Bardlas(Panther). Zmora Bitan, 1989; Bloody Mary (Blutige Mary). Zmora Bitan, 1994; Gan ?eden le-orez(Reis Paradies). Zmora Bitan, 1996; Ha-metofef shel ha-mahpekha (Der Revolutions Trommler). Zmora Bitan, 2001; Maxteret he-xalav (Der Milch Untergrund). Zmora Bitan, 2005.

Auszeichnungen: ACUM special Jubilee Prize for a special achievement 1987; Prime Minister’s Prize 1989/2000; Afrat Prize1999; Ahi Prize 1999; Yehuda Amichai prize for Hebrew poetry 2005; wine poem award 2005; Hans Berghhuis prize for poetry 2006; Ramat-Gan prize for poetry 2010.

16 Asher Reich Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2007
Dauer: 17 min 27 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme des Originals: Autor
Stimme der Übersetzung: Frank Schablewski
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Samstag , 28.04.2007, Agi Mishol, Ronny Someck, Asher Reich) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Asher Reich
Geboren 1937 in Palästina, Jerusalem. Wächst isoliert vom modernen Leben im orthodoxen Stadtviertel Mea Shearim auf. Wird streng religiös erzogen. Verlässt mit 18 das Stadtviertel. Studiert nach dem Militärdienst Hebräische Literatur und Philosophie an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Arbeitet als Journalist und Redakteur in Tel Aviv und unterrichtet kreatives Schreiben an der Universität in Be’er Sheva. Ist bis 2002 Chefredakteur der Literaturzeitschrift Moznaim. Lebt in Tel Aviv.

Veröffentlichungen: Ha-Shana Ha-Shvi’it Le-Nedudai. Gedichte, Ekked, Tel Aviv 1961; Zrihat Layla, Gedichte, Ekked, Tel Aviv 1972; Mar’eh Makom. Massada, Givàtayim 1978; Hafisah Hadashah. Gedichte, Am Oved, Tel Aviv 1983; Seder Ha-Shirim. Gedichte, Sifriat Poàlim, Tel Aviv 1986; Arbeiten auf Papier. Gedichte, Rowohlt, Reinbek 1992; Zikhronot shel holeh shikhehah. Prosa, Tel Aviv 1993; Pene ha-arets. Gedichte, ha-Kibuts ha-me'uhad, Tel Aviv 1999; Erinnerungen eines Vergesslichen. Prosa, Bleicher, Gerlingen 2000; Tel Aviver Ungeduld. Axel Dielmann, Frankfurt am Main, 2000; Atid domem. Keshev le-shirah, Tel Aviv 2002; Ish `im delet. ha-Kibuts ha-me'uhad, Tel Aviv 2004.

Auszeichnungen: Anne-Frank-Preis der American Israel Cultural Foundation 1961; Präsidentenpreis für Literatur in Israel 2000; DAAD-Stipendiat in Berlin 2004/05.
17 Fuad Rifka Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2007
Dauer: 32 min 33 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme des Originals: Autor
Stimme der Übersetzung: Franz Paul Hammling
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Samstag , 28.04.2007, Fuad Rifka, Frank Schablewski, Tarek Eltayeb) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Fuad Rifka

Geboren 1930 in Kafroun, Syrien. 2011 verstorben. Fuad Rifka entstammt einer christlichen Familie und kam als Kind mit seiner Familie aus Syrien in den Libanon, wo er auf dem Land aufwuchs. Er studierte in Beirut Philosophie. Mit einem Stipendium des DAAD kam er nach Deutschland und promovierte 1965 in Tübingen über Martin Heidegger. Zwischen 1966 und 2005 lehrte er an der Amerikanischen Universität in Beirut. Seine besondere Liebe galt der deutschen Sprache. Bereits 1957 war er Mitgründer der Zeitschrift SHI'R (arab. für Poesie) und übersetzte u. a. Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Georg Trakl, Novalis und Johann Wolfgang von Goethe ins Arabische. Zusammen mit Adonis und Mahmud Darwish zählte er zu den Erneuerern der arabischen Lyrik. Seine Übersetzungen brachten vor allem Rilke und Hölderlin vielen Lesern im Nahen Osten näher; beide Autoren beeinflussten auch seine eigene, klare Bildersprache ohne komplizierte Rhetorik. 

Veröffentlichungen (Auswahl): Tagebuch eines Holzsammlers. Gedichte, Heiderhoff, Eisingen 1990; Das Tal der Rituale. Gedichte, Straelener Manuskripte, Straelen 2005; Die Reihe der Tage ein einziger Tag. Gedichte, Schiler, Berlin 2006.

Auszeichnungen: Friedrich-Gundolf-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 2001; Bundesverdienstkreuz am Bande 2005; Goethe-Medaille 2010.

18 Frank Schablewski Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2007
Dauer: 10 min 53 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Samstag , 28.04.2007, Fuad Rifka, Frank Schablewski, Tarek Eltayeb) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Frank Schablewski
Geboren 1965 in Hannover. Studiert Bildende Kunst und Literatur an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Tanz an verschiedenen Instituten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Nimmt an zahlreichen Literaturfestivals teil. Manche Gedichte werden ins Spanische, Hebräische und Türkische übersetzt. Veröffentlicht in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften. Neben dem Schreiben befasst er sich mit interdisziplinärer Arbeit mit Künstlern, mit visueller Poesie, Katalogtexten und literarischen Kunstreden. Arbeitet als Übersetzer. Lebt in Düsseldorf.

Veröffentlichungen: Süssholzköpfe. Edition Pitstop, Düsseldorf 1998; Lauffeuerpausen. Rimbaud, Aachen 1999; Wasserfelle. Rimbaud, Aachen 2001; Mauersegler. Rimbaud, Aachen 2002; Eros Ionen. Rimbaud, Aachen 2003; Nebengeräusche. Rimbaud, Aachen 2005.

Auszeichnungen: Publikumspreis beim 1. Düsseldorfer Dichterpreis 1995; Stipendium der Hermann-Haake-Stiftung, Stuttgart 1997; Förderung durch die Stiftung Kunst und Kultur NRW 1999; Arbeitsstipendium der Stadt Düsseldorf 2001; Reisestipendium für Israel von Stadt, Land und Bund 2001; Förderung durch die Stiftung Kunst und Kultur NRW 2001; Amsterdam-Stipendium 2001; Künstlerdorf Schöppingen – Stipendium 2002; Förderpreis für Literatur der Stadt Düsseldorf 2003; Reisestipendium Türkei des Landes Nordrhein-Westfalen 2003; Reisestipendium Israel der Stadt Düsseldorf 2004; Arbeitsstipendium Kunststiftung NRW 2007; Türkeistipendium der Staatskanzlei NRW 2007; Projektstipendium der Kreissparkassenstiftung und der Sparkassenstiftung Rheinland 2009.
19 Tarek Eltayeb Details anzeigen

Aufzeichnung: 28. April 2007
Dauer: 13 min 50 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Samstag , 28.04.2007, Fuad Rifka, Frank Schablewski, Tarek Eltayeb) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Tarek Eltayeb
Geboren 1959 in Cairo. Studiert Wirtschaftslehre an der Ain Shams Universität in Cairo. Lebt seit 1984 in Wien. Studiert Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Wien. Ist Professor an der Internationalen Management Universität in Krems. Schreibt seit 1985 und wurde bereits in 6 verschiedene Sprachen übersetzt.

Veröffentlichungen: El-Asanser (Der Aufzug). Spiel, El-Salam Press, Cairo 1992; Al-Gamal La Yaqif Khalfa Ishara Hamra (Ein Kamel stoppt nicht bei rot). Kurzgeschichten, Al-Hadara Publishing House, Cairo 1993; Udhkuru Mahasin … (Erinnere Mahasin). Kurzgeschichten, Sharqiyyat Press, Cairo 1998; Ein mit Tauben und Gurren gefüllter Koffer. Prosatexte und Gedichte zweisprachige Ausgabe (deutsch/arabisch), edition selene, Wien 1999; Städte ohne Dattelpalmen. edition selene, Wien 2000; Aus dem Teppich meiner Schatten. Gedichte, edition selene, Wien 2002; Bayt An-Nakhil (Das Palmenhaus). Prosa, Al-Hadara Publishing House, Cairo 2006.

Auszeichnungen: Arbeitsstipendium aus dem Kanzleramt 1996, 1998 und 2005; Major Project Stipendium für Literatur 2001, 2002 und 2003; Buchprämie für Städte ohne Dattelpalmen 2003;  Reisestipendium aus dem Bundesklanzleramt 2002, 2003 und 2004; Elias Canetti Stipendium der Stadt Wien 2005.
Vorstellung der luxemburgischen Lyriker Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2007
Dauer: 3 min 30 sek
Einführungen: Franz Paul Hammling, Nico Helminger
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Sonntag , 29.04.2007, Jean Krier, Lambert Schlechter, Jean Portante, Nico Helminger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

21 Jean Krier Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2007
Dauer: 14 min 58 sek
Einführung: Nico Helminger
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Sonntag , 29.04.2007, Jean Krier, Lambert Schlechter, Jean Portante, Nico Helminger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Jean Krier
Geboren 1949 in Luxemburg. Studiert Germanistik und Anglistik in Freiburg. Veröffentlicht in vielen Literaturzeitschriften und Rundfunksendungen. Lebt und arbeitet in Luxemburg.

Veröffentlichungen: Bretonische Inseln. Gedichte, Landpresse, Weilerswist 1995; Tableaux/Sehstücke. Gedichte, Gollenstein, Blieskastel 2002; Gefundenes Fressen. Gedichte, Rimbaud, Aachen 2005; Herzens Lust Spiele. Gedichte, poetenladen, Leipzig 2010.

Auszeichnungen: Adelbert-von-Chamisso Preis 2011; Prix Servais 2011.
22 Lambert Schlechter Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2007
Dauer: 13 min 50 sek
Einführung: Nico Helminger
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Sonntag , 29.04.2007, Jean Krier, Lambert Schlechter, Jean Portante, Nico Helminger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Lambert Schlechter
Geboren 1941 in Luxemburg. Studiert Philosophie und Literatur in Paris und Nancy. Unterrichtet an der Lycée Classique in Echternach. Ist Vizepräsident des Amnesty International in Luxemburg. Mitglied des SELF, President des Conseil national du livre und Vizepräsident des Conseil national du livre. Schreibt vorwiegend in Französisch, aber auch in Deutsch. Lebt in Eschweiler, Luxemburg.

Veröffentlichungen : Das grosse Rasenstück. Gedichte, Éditions Guy Binsfeld, Luxembourg 1981; La muse démuselée. Gedichte, Éditions phi, Echternach, Luxembourg 1982 ; Buntspecht im Hirn. Prosa, collection MOL, Differdange, Luxembourg 1982 ; Angle mort, le livret de la cambuse. Éditions phi, Echternach, Luxembourg 1988; Pieds de mouche. Éditions phi, Echternach, Luxembourg 1990; Le silence inutile. Prosa, Éditions phi, Echternach, Luxembourg 1991; Ruine de parole. Prosa, Éditions phi, Luxembourg 1993 ; Honda rouge et cent pigeons. Gedichte, Éditions phi, 1994 ; Partances. Kurzgeschichten, Éditions L'Escampette, Bordeaux 2003 ; Smoky. Éditions Le Temps qu'il fait, Cognac 2003 ; Le papillon de Solutré. Éditions phi, Luxembourg 2003 ; Le murmure du monde. Éditions Le Castor Astral, 2006 ; Ici c'est comme nulle part. Éditions bibliophiles Transignum, Paris 2007 ; Petits travaux dans la maison. Éditions phi, Luxembourg 2008 ; La robe de nudité. Éditions des Vanneaux, Collection Amorosa, 2008 ;  L'envers de tous les endroits. Éditions phi, Collection graphiti, 2010.

Auszeichnungen: Prix du Concours littéraire national 1981 ; Prix du Concours littéraire national 1986 ; Mention spéciale du jury lors du Grand Prix Senghor 2007 ; Prix Servais 2007.
23 Jean Portante Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2007
Dauer: 13 min 02 sek
Einführung: Nico Helminger
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Sonntag , 29.04.2007, Jean Krier, Lambert Schlechter, Jean Portante, Nico Helminger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Jean Portante
Geboren 1950 in Differdange, Luxemburg. Wächst in einer italienischen Immigrantenfamilie auf. Studiert in Nancy. Bevorzugt die französische Sprache für seine Texte. Schreibt seit er 33 Jahre alt ist. Schreibt Gedichtsammlungen, Erzählungen, Theaterstücke, Drehbücher, Chroniken und Romane, die in mehrere Sprachen übersetzt werden. Arbeitet auch selbst als Übersetzer. Leiter der Poesie-Collection Graphiti, der Buchbeilage LIVRES und da Literaturfestival Mondorfer Literaturtage. Mitbegründer der Académie Européenne de Poésie, Mitglied des PEN Frankfreich.

Veröffentlichungen: Feu et boue. Gedichte, Editions Caractères, Paris 1983 ; Horizon, vertige & italie intercalaire. Gedichte, Editions Arcam, Paris 1986 ; Projets pour un naufrage prémédité. Roman, Ed. PHI, Luxembourg, 1987 ; Un deux cha cha cha. Roman, Ed. PHI, Luxembourg, 1990 ; Ex-odes. Gedichte, Editions PHI, Luxembourg 1991 ; Mrs Haroy ou la mémoire de la baleine. Roman, Editions PHI, Luxembourg, 1997 ; La morte del padre. Gedichte, En plein edizioni. Milan 1999 ; La pluie comme un œil. Gedichte. Editions Empreintes, Lausanne 2001 ; L’étrange langue. Gedichte. Editions Le Taillis Pré, Namur 2002 ; Mourir partout sauf à Differdange. Roman, Editions PHI, Luxembourg, 2003 ; La cendre des mots. Anthologie personnelle. Gedichte, Editions Le Castor Astral, Paris 2005 ; Le travail du poumon. Gedichte, Editions Le Castor Astral, Paris 2007 ; En réalité. Gedichte, Editions PHI, Luxembourg 2008.

Auszeichnungen: Rutebeuf Prize for poetry, Horizon, vertige & italie intercalaire 1986; Tony Bourg Prize, Ouvert fermé 1993; Servais Prize 1994 ; Louis Montalto Poetry Award of the Society of Men of Letters 2003; Mallarmé prize 2003; Batty Weber Prize 2011.
24 Nico Helminger Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2007
Dauer: 10 min 39 sek
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 1 Sonntag , 29.04.2007, Jean Krier, Lambert Schlechter, Jean Portante, Nico Helminger) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007
Im Literaturradio seit: Juli 2011

Nico Helminger
Geboren am 1. Juli 1953 in Differdingen (Luxemburg). Studierte Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft in Luxemburg, Saarbrücken, Wien und Berlin. 1980 zog er nach Paris, wo er bis 1984 als Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte arbeitete. Ab 1984 war er als freier Schriftsteller mit Wohnsitz in München, Heidelberg, Paris und Luxemburg tätig. Seit 1999 lebt er in Esch/Alzette. Nico Helminger ist der ältere Bruder des Schriftstellers Guy Helminger. Er schreibt in luxemburgischer und deutscher Sprache. 

Veröffentlichungen: einer blättert im fahndungsbuch, gedichte, edition kontext, 1979; e rosa dräieck, erzielung, edition mol, 1979; rulett, hörspiel, 1980 (erstsendung: rtl); fräizäit, hörspiel, 1980 (erstsendung: rtl); rosch oder déi lescht rees, theater, edition kontext, 1981 (uraufführung: theater gmbh, 1982); ikaros mit schnellkochtopf, gedichte, buch aus eisen von jeannot bewing, 1982; louschkäiltëmplëscht, theater, 1983 (uraufführung: theater gmbh); autogramm, theater, 1985 (uraufführung: fads-theater, 1986); landschaft mit seilbahn, gedichte, edition phi, 1986; happy birthday, theater, 1986, (uraufführung: TOL); de schantchen, theater, edition phi, 1989 (uraufführung: kapuzinertheater); frascht, roman, edition phi, 1990 hugo's balls, gedichte, adda-verlag, 1992; patton & co, gedichte, edition phi, 1992; miss minett, theater, edition phi, 1993 (uraufführung: theater gmbh/TME) ; melusina, opernlibretto, edition phi, 1995 (uraufführung: TME); in eigener säure, gedichte, edition phi, 1996; iwwer land, erzählungen, edition phi, 1998; leschten enns käe liewen, theater, edition phi, 2001; kitsch, theater, edition phi, 2001; john grün, dout am bushaischen. prosa, Ultimomondo, 2002; grenzgang. sequenzen. phi, 2003; Kerger, Camille; Helminger, Nico: Ein Mond aus kochender Milch, (Theaterstück) phi, 2003; F@king love & death sou niewebäi, (Theaterstück), phi 2003; Brennweiten der Begegnung. (Photos: Yvon Lambert. Texte Nico Helminger), Differdange, Ville de Differdange, 2005; schwarzloch, (Theaterstück) edition phi, 2006;  Duerchzuch um Giele Botter. Evolutiounsgeschichten an aner bewegend Biller. (Texte: Nico Helminger. Photos: Véronique Kolber), 2007; besuch bei den älteren werken des mondes. sequenzen und gedichte. mit illustrationen von jean delvaux, phi, 2008; seven up & some down, (Theaterstück), phi, 2008; De giele Fleck. (Konzept & Biller: Simone Johann; Text: Nico Helminger), 2008.

Auszeichnungen: 1990 Lauréat du Concours littéraire national (für patton & co. triptychon); 1999 Premier prix du Concours littéraire national (für f@king love & death sou niewebäi); 2008 Prix Batty Weber.
Manöver Dornbirn Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2007
Dauer: 36 min 14 sek
Einführung: Franz Paul Hammling
Stimmen: Autorinnen und Autoren
Quelle: Poesie International 2007. 27.04. bis 29.04, Spielboden Dornbirn. (CD 2 Sonntag , 29.04.2007, Manöver Dornbirn) Herausgeber: Franz Paul Hammling, Literatur Vorarlberg 2007.
Produktion: © Literatur Vorarlberg 2007