Lyrik bei Flatz 2014

Am 13. November 2014 lasen Maya Rinderer und Wolfgang Hermann im Rahmen der Veranstaltungsserie Lyrik bei Flatz im Flatzmuseum in Dornbirn. Von Wolfgang Hermann weiß man, dass er ein Reisender war und ist, aber auch Maya Rinderer, die mittlerweile die Schulzeit hinter sich hat, sammelte die Inspirationen für ihre Gedichte zum Teil während längerer Auslandsaufenthalte, wie zum Beispiel als Stipendiatin des Landes Vorarlberg in Palliano nahe bei Rom, oder auch bei regelmäßigen Besuchen der Verwandten mütterlicherseits in Tel Aviv. Maya Rinderer las Gedichte, die bisher lediglich in ihrem Blog veröffentlicht waren, einige davon werden allerdings Teil ihres zweiten Gedichtbandes sein, der demnächst unter dem Titel Standardabweichungen bei der edition miromente erscheinen wird. Zum Abschluss ihrer Lesung nahm sie noch einmal den 2013 beim Bucherverlag erschienenen Lyrikband An alle Variablen zur Hand und gestand, dass sie selbst hin und wieder über ihre damalige Arbeit staunen müsse. Wolfgang Hermann präsentierte eine Auswahl von Gedichten aus seinem 2013 beim Limbusverlag erschienenen Band Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald
Die Einführung hielt Roland Jörg, Kulturamtsleiter der Stadt Dornbirn und Kurator der Reihe Lyrik bei Flatz.

Roland Jörg: Einführung 3 min 16 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
13. November 2014
Produktion
© Literaturradio
Stimme
Roland Jörg
Maya Rinderer: Liebeslyrik 6 min 53 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
13. November 2014
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© Literaturradio
Stimme
Maya Rinderer
Maya Rinderer

Geboren am 9. Februar 1996 in Dornbirn. Sie besucht das Bundesgymnasium Dornbirn. Mütterlicherseits stammt sie aus einer jüdischen Familie. Sie spricht mehrere Sprachen, darunter auch Hebräisch. Angeregt vom Schicksal ihres Großvaters, der den Nazis entkommen ist, begann sie mit 11 Jahren für einen Roman zu recherchieren, der von der Flucht eines jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs handelt.

Veröffentlichungen: Esther. Roman, Bucher-Verlag, Hohenems 2011; Sommerferienkrieg. Kurzhörspiel, ORF, 2011; An alle Variablen, Lyrik, Bucher-Verlag, Hohenems 2013.

Auszeichnung: Arbeitsstipendium des Landes Vorarlberg 2013.

Maya Rinderer: Latium 5 min 18 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
13. November 2014
Produktion
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Stimme
Maya Rinderer
Maya Rinderer

Geboren am 9. Februar 1996 in Dornbirn. Sie besucht das Bundesgymnasium Dornbirn. Mütterlicherseits stammt sie aus einer jüdischen Familie. Sie spricht mehrere Sprachen, darunter auch Hebräisch. Angeregt vom Schicksal ihres Großvaters, der den Nazis entkommen ist, begann sie mit 11 Jahren für einen Roman zu recherchieren, der von der Flucht eines jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs handelt.

Veröffentlichungen: Esther. Roman, Bucher-Verlag, Hohenems 2011; Sommerferienkrieg. Kurzhörspiel, ORF, 2011; An alle Variablen, Lyrik, Bucher-Verlag, Hohenems 2013.

Auszeichnung: Arbeitsstipendium des Landes Vorarlberg 2013.

Maya Rinderer: Standardabweichungen 3 min 27 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
13. November 2014
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© Literaturradio
Stimme
Maya Rinderer
Maya Rinderer

Geboren am 9. Februar 1996 in Dornbirn. Sie besucht das Bundesgymnasium Dornbirn. Mütterlicherseits stammt sie aus einer jüdischen Familie. Sie spricht mehrere Sprachen, darunter auch Hebräisch. Angeregt vom Schicksal ihres Großvaters, der den Nazis entkommen ist, begann sie mit 11 Jahren für einen Roman zu recherchieren, der von der Flucht eines jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs handelt.

Veröffentlichungen: Esther. Roman, Bucher-Verlag, Hohenems 2011; Sommerferienkrieg. Kurzhörspiel, ORF, 2011; An alle Variablen, Lyrik, Bucher-Verlag, Hohenems 2013.

Auszeichnung: Arbeitsstipendium des Landes Vorarlberg 2013.

Maya Rinderer: An alle Variablen 4 min 41 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
13. November 2014
Produktion
© Literaturradio
Stimme
Maya Rinderer
Maya Rinderer

Geboren am 9. Februar 1996 in Dornbirn. Sie besucht das Bundesgymnasium Dornbirn. Mütterlicherseits stammt sie aus einer jüdischen Familie. Sie spricht mehrere Sprachen, darunter auch Hebräisch. Angeregt vom Schicksal ihres Großvaters, der den Nazis entkommen ist, begann sie mit 11 Jahren für einen Roman zu recherchieren, der von der Flucht eines jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs handelt.

Veröffentlichungen: Esther. Roman, Bucher-Verlag, Hohenems 2011; Sommerferienkrieg. Kurzhörspiel, ORF, 2011; An alle Variablen, Lyrik, Bucher-Verlag, Hohenems 2013.

Auszeichnung: Arbeitsstipendium des Landes Vorarlberg 2013.

Wolfgang Hermann: Schatten auf dem Weg in den Bernsteinwald 13 min 35 sek Details anzeigen
Aufzeichnungsdatum
13. November 2014
Produktion
© Literaturradio
Stimme
Wolfgang Hermann
Wolfgang Hermann

Geb. 1961 in Bregenz, aufgewachsen in Dornbirn. Studium der Philosophie und Germanistik in Wien, Promotion mit einer Arbeit über Hölderlin. Seit 1987 freier Schriftsteller. Von 1987 bis 1990 in Berlin, anschließend 5 Jahre in Frankreich (Paris und Aix-en-Provence). Zahlreiche Reisen mit längeren Aufenthalten, u.a. auf Sizilien, in Tunesien und in New York. 1996 bis 1998 Universitätslektor an der Sophia Universität, Tokyo. Lesereisen durch Japan und Korea. Erzählungen und Gedichte erschienen in Sammelwerken u.a. in englischer, französischer, spanischer, arabischer, japanischer, koreanischer Sprache. Lesungen beim Petrarca-Preis in Triest und Lucca.

Veröffentlichungen
Bücher
: Das schöne Leben, Hanser 1988; Mein Dornbirn, Hecht-Verlag 1991; Die Namen, die Schatten, die Tage, Berlin 1991; Die Farbe der Stadt, Bensheim 1992; Paris, Berlin, New York, Berlin 1992; Schlaf in den Fugen der Stadt, Otto Müller Verlag 1993; In kalten Zimmern, Suhrkamp 1997; Fliehende Landschaft, Haymon 2000; Ins Tagesinnere, Gedichte, Otto Müller Verlag 2002; Das japanische Fährtenbuch, W. Neugebauer Verlag 2003; Das Gesicht in der Tiefe der Straße, Otto Müller Verlag 2004; Die Unwirklichkeit, Edition Thurnhof 2006; Herr Faustini verreist, Deuticke 2006; Fremdes Ufer, Bucher Verlag 2007; Herr Faustini und der Mann im Hund, Deuticke 2008; Konstruktion einer Stadt. Prosa. Limbus Verlag u.a. 2009; Mit dir ohne dich. Roman. Haymon Verlag 2010; In Wirklichkeit sagte ich nichts. Erzählungen. Edition Laurin 2010; Die Augenblicke des Herrn Faustini. Roman, Haymon-Verlag 2011; Abschied ohne Ende. Erzählung, Langen Müller Verlag 2012; Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald. Gedichte, Limbus Verlag 2013; Die Kunst des unterirdischen Fliegens. Roman, Langen Müller Verlag, München 2015; Die letzten Gesänge. Erzählungen, Limbus Verlag 2015; Herr Faustini bleibt zu Hause. Roman, Langen Müller Verlag 2016; Das japanische Fährtenbuch. Limbus Verlag 2017 (Erweiterte Neuausgabe mit einem Nachwort von Reinhard Kaiser-Mühlecker).

Hörspiele: Im Dunkel der Städte. Regie: Manfred Mixner. Sender Freies Berlin 1995; Vanessa. Regie: Augustin Jagg. ORF Vorarlberg 1995; Julia. Regie: Heinz Hartwig. ORF Steiermark 1996; Bruno. Regie: Heinz Hartwig. ORF Steiermark 1997; Die Agentinnen. Co-Autorin: Daniela Egger. Regie: Klaus Gmeiner. ORF Salzburg 2000 (Rauriser Förderpreis 2000); www.moses.at. Co-Autorin: Daniela Egger. Regie: Heinz Hartwig. ORF Steiermark 2000; Schamanen-Simulation. Co-Autorin: Daniela Egger. Regie: Ulrich Lampen. SWR 2002 (weiters Regie: Nikolaus Scholz. ORF 2003).

Auszeichnungen: Preis der Jürgen Ponto-Stiftung 1987; Nominierung für den Aspekte- Preis 1988; Senatsstipendium für Berliner Schriftsteller 1988; Literaturstipendium des Landes Vorarlberg 1990; Nachwuchsstipendium für Literatur des BMUK 1990; Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 1992/93; Theodor Körner-Preis 1992; Preis der Internationalen Bodenseekonferenz 1994; Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg 1999; Rauriser Förderungspreis 2000 (gemeinsam mit Daniela Egger); Siemens Literaturpreis 2002; Puchberger Literaturpreis 2003; Writer in Residence am Ingeborg Bachmann Centre for Austrian Literature, London, Mai 2003; Aufenthaltsstipendium Herrenhaus Edenkoben August bis Dezember 2005; Anton Wildgans Preis 2006; Österreichischer Förderpreis für Literatur 2007; Buchprämie des BMUKK für "Schatten auf dem Weg durch den Bernsteinwald" 2013.