Poesie International 2004

Poesie International war ein viertägiges, in Zusammenarbeit mit Literatur Vorarlberg veranstaltetes Lyrikfestival, das bis zum Jahr 2008 jährlich am Spielboden Dornbirn stattfand. 1999 erstmals durchgeführt, war es auf Anhieb ein großer Erfolg. Drei Abende und eine Matinée lang gab es Weltpoesie in Originalsprache live aus Dichtermund zu erleben. Die Hoffnung besteht, dass dieses wichtige Festival in dieser oder in einer anderen Form wieder belebt werden kann.

In dieser Rubrik sind die vollständigen Lesungen des Jahres 2004 mit sachkundigen Einführungen in der Original-Reihenfolge zu hören.

Franz Paul Hammling (Begrüßung) 10 min 06 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2004
Stimme: Franz-Paul Hammling
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Donnerstag 29.04.2004, Begrüßung, Mererid Hopwood, Mariana Gaponenko), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

Franz Paul Hammling

Geboren 1950 in Warendorf/Westfalen. Studium in Innsbruck und Konstanz (Germanistik, Geschichte, Komparatistik, Psychologie, Erziehungswissenschaft). Lehrtätigkeit in Dortmund, Winterberg/Westf. Seit 1980 in Vorarlberg, u.a. an der Handelsakademie Lustenau und am Studienzentrum Bregenz. Von 1994 bis 2008 Leiter des Vorarlberger Autorenverbandes (jetzt LITERATUR VORARLBERG). Seit 1999 Organisator des Festivals POESIE INTERNATIONAL DORNBIRN.

Mererid Hopwood 16 min 20 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Donnerstag 29.04.2004, Begrüßung, Mererid Hopwood, Mariana Gaponenko), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

 



Mererid Hopwood
Geboren 1964 in Cardiff. Graduierte in Spanisch und Deutsch an der University of Wales, Aberystwyth. Ist Dozentin für Deutsch an der University of Wales, Swansea sowie Studienleiter für Kreatives Schreiben im Walisischen Bereich. Bis 2010 ist sie Spanisch Lehrerin an der Ysgol Gyfun Gymraeg Bro Myrddin Carmarthen, jetzt ist sie Dozentin der Trinity University in Carmarthen. Lebt mit Mann und Kindern in Carmarthen.

Veröffentlichungen: Sarah Kirsch. University of Wales Press 1997; Singing in Chains: Listening to Welsh Verse, Gomer Press 2004; Plentyn. Kinderbuch, Gwasg y Dref Wen 2005; Tandem Hud. Kinderbuch, Gwasg Gwynedd 2006;  Ar Bwys. Kinderbuch, Gomer Press 2007; O Ran. Gomer Press 2008.

Auszeichnungen: Bardic Chair at the National Eisteddfod of Wales 2001; Krone des National Eisteddfod 2003; Medaille für Prosa des Eisteddfod 2008.
Marjana Gaponenko 17 min 17 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Donnerstag 29.04.2004, Begrüßung, Mererid Hopwood, Mariana Gaponenko), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn



Marjana Gaponenko
Geboren 1981 in Odessa (Ukraine). Sie studierte Germanistik an der Universität Odessa und schreibt seit 1996 in deutscher Sprache. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien und nahm an mehreren Literaturfestivals teil. Langjährige Aufenthalte in Krakau und Dublin. Mitglied des Autorenforums Der goldene Fisch.

Veröffentlichungen: Wie tränenlose Ritter. Geest Verlag 2000; Tanz vor dem Gewitter. Neue Münchner Edition 2001; Freund. Majak-Verlag, Odessa  2002; Reise in die Ferne. Majak-Verlag, Odessa 2003; Prieten. (In rumänischer Übersetzung von Daniel Pop), Editura Emia 2003; Nachtflug. Gedichte, Polonius Verlag 2007; Löwenschule, eine wahre Geschichte für Kinder und Erwachsene, Polonius Verlag 2008; Annuschka, Brief I. In: Daniela Egger, Austern im Schnee und andere Sommergeschichten, Bucher-Verlag, Hohenems 2008; (auch in: Miromente Nr. 13, Dornbirn 2008; Annuschka (Geh zurück mein Liebchen). In: „Jahrbuch der Lyrik 2009“, S. Fischer Verlag, 2009; Anuschka Blume. Roman, Suhrkamp 2010; Wer ist Martha? Roman, Suhrkamp 2012.

Auszeichnungen: Autorin des Jahres 2001 (Deutsche Sprachwelt); Frau Ava Literaturpreis 2009; Adelbert-von-Chamisso-Preis 2013.

Laszlo Csiba 15 min 59 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Donnerstag 29.04.2004, Laszlo Csiba, Gino Carmine Chiellino, Adel Karasholi), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn



Laszlo Csiba
Geboren 1949 in Mosonmagyaróvár, Ungarn. Kam 1968 in die DDr und studiert Chemie. Beginnt in den 1960er Jahren Erzählungen, Lyrik und Hörspiele in deutscher Sprache zu schreiben. Seit 1974 Bürger der DDR und Chemiker, ab 1978 auch Übersetzer und Dolmetscher für Deutsch-Ungarisch. Studiert in Leipzig am Literaturinstitut Johannes R. Becher. Seit 1996 Mitglied des Verbands Deutscher Schriftsteller. Lebt heute in Halle.

Veröffentlichugen: Gleichgewichtsstörungen. Prosa, Heliopolis, Tübingen 1995; Durch das Flugloch der Bleistiftspitze. Gedichtband, Edition Isele, Eggingen 1998; Das Komma in der Milch. Prosa und Geidchte, Hallesche Autorenhefte 8, Halle 2001; Das Lachen der Fische. Gedichtband, Stekovicx, J. Halle 2003; Ich liebe zu frühstücken. Gedichtband, Projekte-Verlag, Halle 2004; Bastard – Chose my Identiti. Prosa und Lyrik, Edition Actar, Barcelona 2006; nachtfenster – tagtüren. Gedichtband, Salon-Literatur-Verlag, München 2007.
Gino Carmine Chiellino 16 min 20 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Donnerstag 29.04.2004, Laszlo Csiba, Gino Carmine Chiellino, Adel Karasholi), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn



Gino Carmine Chiellino

1946 als Carmine Gino Chiellino in Carlopoli, Italien geboren. Abitur am Bernardino Telesio Gymnasium in Cosenza. Studiert Italianistik und Soziologie an der Universität La Sapienza in Rom. Reist 1969 für seine Abschlussarbeit nach Deutschland, schließt dem Forschungsaufenthalt ein Aufbaustudium in Germanistik und eine Promotion an. Arbeitet als Lektor für Italienisch. Habilitiert sich in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Betreut Abschlussarbeiten, Dissertationen und leitet die Forschungsgruppe parola vissuta in Augsburg. Beteiligt sich an der SELIDE an der Universidad Autónoma de Madrid. Spezialisiert sich auf die Erforschung des Werdegangs von interkulturellen Autoren und prägt den Begriff der Interkulturellen Literatur. 2003 übernimmt er die Chamisso-Poetikdozentur an der TU Dresden.

Veröffentlichungen: (Auswahl) Mein fremder Alltag. Lyrik, Neuer Malik Verlag, Kiel 1984; Die Reise hält an. Ausländische Künstler in der Bundesrepublik. C.H. Beck Verlag, München 1988; Literatur und Identität in der Fremde. Zur Literatur italienischer Autoren in der Bundesrepublik. Neuer Malik Verlag, Kiel 1989 (Augsburg, 1985) Sich die Fremde nehmen. Lyrik, Neuer Malik Verlag, Kiel 1992. Liebe und Interkulturalität. Essays 1988-2000. Stauffenburg Discussion, Tübingen 2001; In Sprachen Leben. Meine Ankunft in der deutschen Sprache. Thelem Verlag, Dresden 2003. Weil Rosa die Weberin. Gesammelte Gedichte 1977-1991. Thelem Verlag, Dresden 2005; Landschaften aus Menschen und Tagen, Hanser Verlag, München 2010

Auszeichnung: Adelbert-von-Chamisso-Preis 1987

Adel Karasholi 23 min 13 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 200
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Donnerstag 29.04.2004, Laszlo Csiba, Gino Carmine Chiellino, Adel Karasholi), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

 

Adel Karasholi

Geboren 1936 als Sohn einer kurdischen Familie in Damaskus. Mit 15 Jahren veröffentlicht er seine ersten Gedichte. 1953 gründet er in Damaskus eine Zeitschrift für Kunst und Literatur, die von der syrischen Regierung später verboten wird. Er arbeitet in einer Druckerei und als Zeitungs- und Rundfunkredakteur. Ab 1957 ist er Mitglied des Arabischen Schriftstellerverbandes. Nachdem dieser im Jahre 1959 verboten wird, emigriert Karasholi nach Deutschland. Es folgen Aufenthalte an verschiedenen Orten in Ost- und Westdeutschland. 1961 lässt er sich endgültig in Leipzig nieder. Er studiert am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" und an der Theaterhochschule, wo er 1970 mit einer Arbeit über das Theater Bertolt Brechts promoviert. Von 1968 bis 1993 ist er Lektor an der Universität Leipzig, wo er noch heute als freier Schriftsteller lebt. Er schreibt Lyrik und Essays in arabischer und seit Mitte der Sechzigerjahre auch in deutscher Sprache. Zudem übersetzt er erzählende Prosa, Gedichte und Dramen aus beiden Sprachen. Adel Karasholi war seit 1980 Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR. Seit 1990 gehört er dem Verband Deutscher Schriftsteller und seit 1992 dem PEN-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland an. Lebt als freier Schriftsteller in Leipzig. Hält Lesungen in diversen Literaturhäusern und Universitäten.

Veröffentlichungen

Wie Seide aus Damaskus, Verlag Volk u. Welt, Berlin 1968; Umarmung der Meridiane, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1978; Brecht in arabischer Sicht, Brecht-Zentrum d. DDR, Berlin 1982; Meine Geliebte kommt, Berlin 1983; Daheim in der Fremde, Mitteldeutscher Verlag, Halle 1984; Der Weinberg Erde, (zusammen mit Joachim Jansong) Leipzig 1986; Wenn Damaskus nicht wäre, A1 Verlagsgesellschaft 1992; Also sprach Abdulla, A1 Verlagsgesellschaft 1995; Wie fern ist Palästina?, Passage-Verlag 2003; Wo du warst und wo du bist, A1 Verlagsgesellschaft 2004.

Auszeichnungen

Kunstpreis der Stadt Leipzig 1985; Adelbert-von-Chamisso-Preis 1992.

SAID 20 min 19 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 3 - Donnerstag 29.04.2004, SAID, Zehra Cirak (mit Jürgen Walter)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn



 

SAID
1947 in Teheran geboren und 1965 als Student nach München eingereist. Studiert Politikwissenschaft. Kehrt nach dem Sturz des Schahs kurzzeitig in den Iran zurück, kehrt aber auf Grund der neu begründeten Theokratur des Mullahs wieder in das deutsche Exil zurück. Besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Schreibt Lyrik und Prosa in deutscher Sprache. Seine Grundthemen sind vor allem Liebe und Exil. Ist Vizepräsident und später Präsident des deutschen P.E.N.-Zentrum.

Veröffentlichungen: (Auszug) Ich und der Schah. Die Beichte des Ayatollah. Hörspiele, Hamburg 1987; Liebesgedichte. Lyrik, P. Kirchheim Verlag, München 1989; Dann schreie ich, bis Stille ist. Gedichte, Heliopolis-Verlag, Tübingen 1990; Außenhaut Binnenträume. Neue Gedichte, Verlag C.H. Beck, München 2002; Psalmen, Verlag C.H. Beck, München 2007; Mukulele. Kinderbuch, Verlag Sauerländer, Düsseldorf 2007; Das Niemandsland ist unseres. Diederichs, München 2010.

Auszeichnunge: Literaturpreis der Stadt München 1986; Civis-Hörfunkpreis 1992; Premio Letterario Internazionale „Jean Monnet“ 1994; Preis der Stadt Heidelberg Literatur im Exil 1996; Stipendium Villa Aurora, Los Angeles 1997; Hermann-Kesten-Medaille des PEN-Zentrums Deutschland 1997; Literaturstipendium der Landeshauptstadt Graz 1998; Adelbert-von-Chamisso-Preis 2002; Goethe-Medaille 2006; Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbands 2010.
Zehra Cirak (mit Jürgen Walter) 30 min 58 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 29. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 3 - Donnerstag 29.04.2004, SAID, Zehra Cirak (mit Jürgen Walter)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

Zehra Cirak
1960 in Istanbul geboren. Kommt im Alter von drei Jahren nach Deutschland. Macht eine Lehre als Kosmetikerin. Verfasst erste Gedichte über Liebe und Herzschmerz in ihrem Tagebuch. Immer auf Deutsch, damit ihre Eltern sie nicht lesen können. Lebt seit 1982 mit Objektkünstler Jürgen Walter zusammen in Berlin. Sie schreibt Gedichte zu zahlreichen seiner Objekt-Serien.

Veröffentlichungen: Flugfänger. Gedichte, Edition artinform, 1988; Vogel auf dem Rücken eines Elefanten. Gedichte, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1991; Fremde Flügel auf eigener Schulter. Gedichte, Kiepenheuer & Witsch, Köln 1994; Leibesübungen. Gedichte, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000; In Bewegung. Gedichte und Prosaminiaturen, Verlag Hans Schiler, Berlin 2008; Der Geruch von Glück. Kurzprosa, Verlag hans Schiler, Berlin 2010.

AuszeichnungenArbeitsstipendium vom Berliner Senat für Kultur 1987 und 1992; Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 1989; Friedrich-Hölderlin-Förderpreis 1993; Förderstipendium der Käthe-Dorsch-Stiftung Berlin 1998, Arbeitsstipendium der Robert Bosch Stiftung 1999/2000; Adelbert-von-Chamisso-Preis 2001; Premi di poesia Multietnica Olbia 2005
Frank Norten 21 min 17 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Freitag 30.04.2004, Frank Norton, Ilma Rakusa, Arne Rautenberg), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

Frank Norten
Geboren 1952 in Mark Brandenburg. Nach dem Abitur absolviert er die Wehrpflicht in der Nationalen Volksarmee der DDR. Arbeitet als Hilfspfleger in einem Krankenhaus und beginnt schließlich ein Medizinstudium in Ostberlin. 1983 reist er aus der DDR aus und arbeitet im folgenden Jahr in Westberlin. Er ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Arbeitet an mehreren Nervenkliniken bis er 1999 nach Ibiza auswandert. Veröffentlicht erste Gedichte Mitte der 1990er Jahre.

Veröffentlichungen: Die Braut im Höllenhimmelsschloß. Gedichte aus Berlin, Frieling Verlag, Berlin 1999; Rauch aus meinem Mund. Tortuga Presse, Berlin 2000; Die Frau von Capri. Gedichte, Edition Innsalz, 2002; Jestesmy wygnancami. Gedichte, Miniatura, Kraków 2004.
Ilma Rakusa 15 min 22 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Freitag 30.04.2004, Frank Norton, Ilma Rakusa, Arne Rautenberg), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

Ilma Rakusa
Geboren 1946 in der Slowakei, verbringt ihre Kindheit in Budapest, Ljubljana und Triest. Seit 1951 in der Schweiz. Besucht die Volksschule und das Gymnasium in Zürich. Studiert Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und Leningrad. Promoviert 1971 zum Doktor der Philosophie. Seit 1977 ist sie Lehrbeauftragte für Slawisch an der Universität Zürich. Zudem ist sie Übersetzerin aus dem Französischen, Russischen, Serbokroatischen und Ungarischen, sowie Publizistin. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Zürich. Sie ist Mitglied des Kuratoriums der Allianz Kulturstiftung und Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Veröffentlichungen (Auswahl): Sinai. Bild-Text Buch, Howeg, Zürich 1973; Miramar. Erzählungen, Suhrkamp, Frankfurt 1982; Jim. Sieben Dramolette. Suhrkamp, Frankfurt 1990; Ein Strich durch alles. 90 Neunzeiler. Suhrkamp, Frankfurt 1997; Love after love. Acht Abgesänge. Suhrkamp, Frankfurt 2001; Stille. Zeit. Essays. Tartin Editionen, Salzburg 2005; Mehr Meer. Erinnerungspassagen. Droschl, Graz 2009.

Auszeichnungen: Hieronymus-Ring  1987; Petrarca-Übersetzerpreis 1991; Swiss Writer-in-residence Max Kade Institute UXD Los Angeles 1995; Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 1998; Schillerpreis der Zürcher Kantonalbank 1998; Pro Cultura Hungarica 2003; Adelbert-von-Chamisso-Preis 2003; Johann-Jakob-Bodmer-Medaille der Stadt Zürich 2004; Preis des internationalen Literaturfestival Vilenica 2005; Chamisso-Poetikdozentur 2005; Schweizer Buchpreis 2009.
Arne Rautenberg 18 min 26 sek Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Freitag 30.04.2004, Frank Norton, Ilma Rakusa, Arne Rautenberg), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

 

Arne Rautenberg

Geboren 1967 in Kiel. Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften. Rezensent und Feuilletonist für verschiedene Zeitungen sowie für den Rundfunk. Seit 2006 Lehrauftrag an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel, wo er als freier Autor und Künstler arbeitet. Rautenberg experimen-
tiert in seinen Werken mit Rhythmen und Stilen, Tonfällen und Sprachebenen.
Veröffentlichungen (Auswahl): Neondämmerung 1996; Dar Ernst dis Lobuns 1997; Der Sperrmüllkönig (Roman) 2002; einblick in die erschaffung des rades 2004; vermeeren, Gedichte und Collagen, hg. von Andy Lim, Darling Publications Köln 2006; HONEY MAKES THE WORLD GO ROUND. Optische Gedichte 2007; neunmalneun blutsbrüder betreun. Kindergedichte für Erwachsene, mit Zeichnungen von Jonathan Meese, Umtriebpresse Kiel 2008; lustmord. Gedichte, mit Zeichnungen von Thomas Palme, Cordel Kiel 2009; Poemas No Escritos. Ungeschriebene Gedichte, Colección Cosmopoética 2009; gebrochene naturen. Gedichte, luxbooks 2009; der wind lässt tausend hütchen fliegen. Gedichte für Kinder, Boje 2010; Yeah! Visuelle Poesie, Redfoxpress, Dugort, County Mayo/Irland 2010.
Auszeichnungen (Auswahl): Lyrikpreis der Akademie Graz 2001; Christine Lavant-Publikumspreis 2001; Förderpreis für satirische Literatur von Random-House 2002; Aufenthaltsstipendium in Stein am Rhein (Schweiz) 2003; Aufenthaltsstipendium im Brecht-Haus, Svedenborg (Dänemark) 2004; Aufenthaltsstipendium im Kloster Cismar 2005; Arbeitsstipendium des Landes Schleswig-Holstein 2009.

11 Milo Martin Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004

Dauer: 17 min 33 sek

Einführung: Wehwait Koslovsky
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Freitag 30.04.2004, Milo Martin, Ben Porter Lewis, Timo Brunke, Wehwait Koslovsky), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011



Milo Martin
Geboren 1963 in Carmel-by-the-Sea, California. Von 1982 bis 2002 ist er professioneller Percussionist in Bands und tritt auf über 500 Live Shows auf und macht 75 Aufnahmen. Hält von 1997 bis 2004 Vorlesungen über Poesie, Performance und den Schreibprozess am El Camino College in Torrrance. Nimmt an diversen Slams teil und ist auch Mitglied verschiedener Slam Teams. 1999 ist er Slam Master in Hollywood und einer der Herausgeber des Onyx Spoken Word. Hat 2001 eine Kunst Ausstellung unter dem Titel „Undice, Undice“ in Hollywood.  Ist 2003 Mitglied von Center of a Dead Star in Venedig. Mitglied von „Poesie United“, mit denen er 2004 durch Europa tourt, unter anderem auch zum Poesie International. Herausgeber der Southern California Antology.

Veröffentlichungen: Poems for the Utopian Nihilist. Lightning Source Inc, 2008
12 Wehwalt Koslovsky Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004

Dauer: 15 min 01 sek

Einführung: Wehwalt Koslovsky
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Freitag 30.04.2004, Milo Martin, Ben Porter Lewis, Timo Brunke, Wehwalt Koslovsky), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Wehwalt Koslovsky
1972 in Düsseldorf unter dem Namen Frank Wesselmann geboren. Studiert Anglistik, Medienwissenschaften und Philosophie in Düsseldorf. Ist Mitgründer und Redakteur der Literaturzeitschrift Maultrommel. Über 800 Lesungen, Poetry Slams und Performances im deutschsprachigen Raum, Europa und den USA seit 1997. Gründet 2003 das international besetzte Spoken Word-Ensemble „Poesie United“. Lebt und arbeitet als freier Schriftsteller, Performance Poet, Rezitator und eMCee in Berlin. Seit 2008 ist er mit Frank Klötgen als „Klötgen & Koslovsky“ unterwegs.

Veröffentlichungen: Slämmology. Audio CD, Verlag Der gesunde Menschenverstand, Bern 2001

Auszeichnungen: Gewinner von über 100 Poetry Slams; Amsterdam-Stipendium der Stadt Düsseldorf 2000.
13 Ben Porter Lewis Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004

Dauer: 17 min 29 sek

Einführung: Wehwalt Koslovsky
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Freitag 30.04.2004, Milo Martin, Ben Porter Lewis, Timo Brunke, Wehwalt Koslovsky), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011



Ben Porter Lewis

Geboren 1971 in Vinh Long, Vietnam. Veranstalter, Herausgeber, Berater und Produzent von Dokumentarfilmen. Mitglied von “Poesie United”. Engagiert sich im sozialen und kulturellen Bereich als Lehrer, Redner und Workshopleiter. Lebt in Ithaca, New York

Veröffentlichungen: Bodhidharma: Beat Spoken Word. The Inevitable Press, 2001.

Auszeichnungen: Gewinner von über 50 Poetry Slams, mehrfacher Grandslam-Champion und mehrfacher US-Nationals-Halbfinalist. 

14 Timo Brunke Details anzeigen

Aufzeichnung: 

Dauer: 18 min 28 sek

Einführung: Wehwalt Koslovsky
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Freitag 30.04.2004, Milo Martin, Ben Porter Lewis, Timo Brunke, Wehwalt Koslovsky), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011



Timo Brunke

1972 in Stuttgart geboren. Ist schon während der Schulzeit im literarischen Kabarett und später Protagonist und Netzwerker der deutschsprachigen Poetry Slam-Szene. Er verfasst Spiepoesie, Spoken Word, Slam Poetry und experimentelle Dichtung. Studiert Evangelische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen. 1994 bis 1998 ist er aktives Mitglied der Autorengruppe Holzmarkt in Tübingen. Absolviert eine Schauspielausbildung und nimmt an der Mainzer Akademie für Poesie und Musik teil. 1999 gründet er den Stuttgarter Poetry Slam. Seit 2001 ist er Leiter der experimentellen Sprachwerkstatt „Wort und Spiele“ am Literaturhaus Stuttgart.  Lebt und arbeitet in Stuttgart, schreibt unter anderem auch für die Stuttgarter Zeitung.

Veröffentlichungen: Warum heißt das so? Wort-Geschichten, Klett Kinderbuch Verlag, 2009; Erpichte Gedichte- Lyrische Pfirsiche. Verlag Reiner Brouwer, 1996; Lie Läuterlabe – ein Versdramolett. Verlag Reiner Brouwer, 1997; Lappalie Lapsus und Lapidar Läppisch in: Die Läuterlabe. Edition Isele, 2005; All das. All diese Dinge. Audio CD, Verlag Der gesunde Menschenverstand, 2006.

Auszeichnungen:  Bestes Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 für Warum heißt das so? 2010; Förderpreis des Schubart-Literaturpreises 2011.

Ulrike Draesner (mit Thomas M. Kumlehn) Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004

Dauer: 19 min 51 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autorin
Musik: Thomas Michael Kumlehn
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 3 - Freitag, 30.04.2004, Ulrike Draesner (mit Thomas Kumlehn), onophon (Werner Novacek & Rainer Deutner)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Ulrike Draesner

Geboren 1962 in München. Studiert Rechtswissenschaften, Anglistik, Germanistik und Philosphie an den Universitäten in München, Salamanca und Oxford. Ist vier Jahre lang wissenschaftliche Assistentin am Münchener Institut für Deutsche Philologie. Promoviert 1992 und gibt ein Jahr später ihre wissenschaftliche Laufbahn zugunsten der schriftstellerischen Arbeit auf. Seit 1994 lebt sie als freie Schrifstellerin in Berlin. Ist seit 1999 Mitglied des P.E.N. Arbeitet häufig mit bildenden Künstlern und Schriftstellerkollegen zusammen.

Veröffentlichungen (Auswahl): Mitgift. Roman, btb Verlag, 2005; Hot Dogs. btb Verlag, 2006; Spiele. Roman, btb Verlag, 2007; Gedächtnisschleifen. Gedichte, Sammlung Luchterhand, 2008; Berührte Orte. Gedichte, Luchterhand Literaturverlag, 2008; Vorliebe. Roman, Luchterhand Literaturverlag, 2010; Richtig liegen: Geschichten in Paaren. Luchterhand Literaturverlag, 2011.

Auszeichnungen: Literaturstipendium der Stadt München 1994; Förderpreis zum Leonce-und-Lena-Preis 1995; Foglio-Preis für Junge Literatur 1997; Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur 1997; Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Bad Homburg 2001; Preis der Literaturhäuser 2002; Droste-Preis der Stadt Meersburg 2006; Literaturpreis „Poetikprofessur an der Universität Bamberg“ 2006; Solothurner Literaturpreis 2010.

16 onophon Details anzeigen

Aufzeichnung: 30. April 2004

Dauer: 23 min 58 sek

Stimmen: Werner Novacek & Rainer Deutner
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 3 - Freitag, 30.04.2004, Ulrike Draesner (mit Thomas Kumlehn), onophon (Werner Novacek & Rainer Deutner)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
onophon
"Die Ziertextphonofaktur   onophon besteht seit 2001 aus Rainer Deutner und Werner Nowacek.   onophon arbeitet puristisch analog mit Elementen aus Literatur, Musik, Theater und Performance, rhythmisiert Alltagssprachpartikel, assoziiert sie neu, improvisiert darüber und unterzieht im dynamischen a cappella-Vortrag die Sprache so lange der Aussprache, bis sie sich musikalisch-rhythmisch bricht. Es ist allenfalls die Semantik, welcher dabei die Luft ausgehen kann - nicht jedoch dem Sprechkünstlerduo. Und schon gar nicht dem Witz. Es entstehen bekömmliche Ziertexte, welche - nebenbei und total onophon - auch so manche Wahrnehmung aus dem Gärkeller der Sprache gestatten."

(Quelle: www.onophon.at)
17 Clemens Umbricht Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004

Dauer: 20 min 21 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Samstag, 1.05.2004, Clemens Umbricht, Christoph W. Aigner, Luis Mizon (mit Ingrid Bertel)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011



Clemens Umbricht
1960 in Reiden in der Schweiz geboren. Wohnt in Arnegg, Schweiz und arbeitet als Verlagsleiter und Jounalist. Seit 20. Lebensjahr Lyirk veröffentlicht. Veröffentlicht auch auf Holländisch.

Veröffentlichungen: (Auszug) Alonsos Lächeln. Gedichte, Verlag Eric van der Wal, Bergen NL 2003; Der eine, der andere. Gedichte, Sabon Verlag, St. Gallen 1997; Der Abstand der Wörter. Gedichte und Prosa, Verlags VGS, St. Gallen 1992; Aus ruhiger Entfernung. Gedichte, Verlag Eric van der Wal, Bergen NL, 1988.

Auszeichnungen: Lyrikpreis der Literaturzeitschrift orte 1997.
18 Christoph W. Aigner Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004
Dauer: 14 min 17 sek
Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Samstag, 1.05.2004, Clemens Umbricht, Christoph W. Aigner, Luis Mizon (mit Ingrid Bertel)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn

Christoph W. Aigner

Geboren 1954 in Wels. Er ist Lyriker und Übersetzer. Ab 1973 studierte er Germanistik in Salzburg und arbeitete nebenbei beim österreichischen Rundfunk sowie als Redakteur beim Salzburger Tagblatt. Seit 1985 ist er freier Schriftsteller und lebt heute in der Toskana und in Salzburg.
Veröffentlichungen: Katzenspur, Gedichte 1985; Weiterleben, Gedichte 1988; Drei Sätze, Gedichte 1991; Landsolo, Gedichte 1993; Anti amor, Erzählung 1994; Das Verneinen der Pendeluhr, Gedichte 1996; Die Berührung, Gedichte 1998; Mensch, Verwandlungen, Gedichte 1999; Engel der Dichtung, Eine Lesereise 2000; Vom Schwimmen im Glück, Gedichte 2001; Prova di Stelle, Poesie 2001; Logik der Wolken 2004; Kurze Geschichte vom ersten Verliebtsein, Gedichte 2005; Die schönen bitteren Wochen des Johann Nepomuk, Roman 2006.
Auszeichnungen (Auswahl): Förderungspreis zum Georg-Trakl-Preis 1982, Förderungspreis zum Meraner Lyrikpreis 1993, Else-Lasker-Schüler-Förderpreis 1996, Gastprofessur an der Universität Innsbruck 1998, Anton-Wildgans-Preis 2003, Dresdner Stadtschreiber 2004, Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 2006.

19 Luis Mizon Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004

Dauer: 28 min 49 sek

Einführung und Übersetzung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Samstag, 1.05.2004, Clemens Umbricht, Christoph W. Aigner, Luis Mizon (mit Ingrid Bertel)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Luis Mizon
Geboren 1942 in Valparaiso, Chile. Arbeitet seit 1974 als Journalist in Paris. Ist Schriftsteller und Maler. Studiert Geschichte und Rechtswissenschaften und promoviert in Geschichte und Poesie. Lehrt Geschichte an der Universität von Valparaiso. Er wurde entdeckt von Roger Caillois, der bis zu seinem Tod seine Werke übersetze.    

Veröffentlichungen: (Auszug) Bassin de pluie. André Biren, 1985; Amazones. Gedichte, L’éyuipement de la pensée, 1991 ; El hombre del Cerro Plomo. Seix Barral, 1991; Jardin des ruines. Gedichte, Obsidiane, 1992 ; Le papillon déguisé. Dumerchez, Paris 2005 ; Pêcheur de lune. Al Manar 2009; Le Comptoir des Papillons Jaunes. AEncrages & Co, 2010.
20 Sinan Gudževic Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004

Dauer: 13 min 13 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Samstag, 1.05.2004, Sinan Gudzevic, Markus Manfred Jung, Bei Dao (mit Franz Paul Hammling, Tarek Eltayeb (mit Gattin)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Sinan Gudžević

Geboren 1953 in Grab bei Novi, Serbien. Studiert klassische Philologie und antike Metrik in der Universität Belgrad und Düsseldorf. Lebt und arbeitet als Lyriker, Philologe und Übersetzer in Zagreb. Er übersetzt aus dem Serbisch-Kroatischen, Altgriechischen, und Lateinischen. Er ist eines der Gründungsmitglieder des „Casa della poesia“ und ist dort einer der aktivsten Mitarbeiter. Er verwendet gerne klassische Formen wie Sonette oder Epigramme.

Veröffentlichungen

Zahlreiche Lyrikbände und Übersetzungen; auf Deutsch: Römische Epigramme. Gedichte, Verlag Im Waldgut, Frauenfeld 2007.

21 Markus Manfred Jung Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004

Dauer: 14 min 43 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Samstag, 1.05.2004, Sinan Gudzevic, Markus Manfred Jung, Bei Dao (mit Franz Paul Hammling, Tarek Eltayeb (mit Gattin)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Markus Manfred Jung

Geboren 1954 in Zell im Wiesental, aufgewachsen in Lörrach. Studiert Germanistik, Skandinavistik, Philosophie und Sport in Freiburg im Breisgau und Olso. Er arbeitet als Gymnasiallehrer und Schriftsteller. Schreibt Gedichte, Geschichten, Theaterstücke und Hörspiele in alemannischer Mundart und Hochdeutsch. Ist Mitglied des Verband deutscher Schriftsteller und des Literatur-Forum Südwest, Freiburg und Präsident des Internationalen Dialektinstituts in Innsbruck. Ist Mitgründer und Lektor des Drey-Verlags.

Veröffentlichungen: (Auszug) rägesuur. Gedichte, Edition Isele, Eggingen 1986; E himmlischi Unterhaltig. Prosa, Drey-Verlag, Gutach 1995; weleweg selleweg. Anthologie, Drey-Verlag, Gutach 1996; zämme läse. Gedichte, Drey Verlag, Gutach 1999; am gaeche rank. Gedichte, Drey-Verlag 2004.

Auszeichnungen: Oberrheinischer Rollwagen 1989; Dr. Alfred Gruber-Förderpreis 1998; Werkstipendium der Kulturdepartements Basel-Stadt und Basel-Landschaft 1999; Gedicht des Monats der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik 1999; 1. Preis beim Landeslyrikwettbewerb Kreis Waldshut 1999; Arbeitsstipendium vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg 2001; Lucian-Blaga-Poesiepreis 2001; Übersetzungsstipendium Förderkreis dt. Schriftsteller in BW 2004.

22 Bei Dao Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004

Dauer: 18 min 38 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Stimme: Autor
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Samstag, 1.05.2004, Sinan Gudzevic, Markus Manfred Jung, Bei Dao (mit Franz Paul Hammling, Tarek Eltayeb (mit Gattin)), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Bei Dao
Geboren 1949 in Peking. Ist als Jugendlicher Mitglied der roten Garde in China. Schreibt seit den 1970er Jahren, zuerst Gedichte, später auch einen Roman. Gründet nach der politischen Entspannung zusammen mit Mang Ke die Literaturzeitschrift Heute, die 1980 ihren Betrieb auf Drängen der Regierung einstellen muss. 1988 reist er nach Europa, wo er 14 Jahre bleiben muss, da ihm die Einreise nach China verweigert wird. In dieser Zeit lebt er in England, Deutschland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Holland, Frankreich und den USA. Belebt gemeinsam mit anderen die norwegische Zeitschrift Jintian.

Veröffentlichungen: Waves. Kurzgeschichten, New Directions Publishing, 1990; Old Snow.Gedichte, New Directions, 1991; Unlock. Gedichte, New Directions, 2000; Das Buch der Niederlagen. Gedichte, Carl Hanser Verlag, München 2009.

Auszeichnungen: Jeanette Schocken Preis 2005.
23 Tarek Eltayeb Details anzeigen

Aufzeichnung: 4. Mai 2003
Dauer: 8 min 03 sek

Einführung: Ingrid Bertel
Stimmen: Autor (und Gattin)
Quelle: Poesie International 2003. 01.05. bis 04.05. 2003, Spielboden Dornbirn. ((CD 9 - Sonntag 04.05.2003, Gerhard & Martin Amanshauser, Gerhard Ruiss, Hansjörg Zauner)), Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2003, unveröffentlicht.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Oktober 2009

Tarek Eltayeb
Geboren 1959 in Cairo. Studiert Wirtschaftslehre an der Ain Shams Universität in Cairo. Lebt seit 1984 in Wien. Studiert Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Wien. Ist Professor an der Internationalen Management Universität in Krems. Schreibt seit 1985 und wurde bereits in 6 verschiedene Sprachen übersetzt.

Veröffentlichungen: El-Asanser (Der Aufzug). Spiel, El-Salam Press, Cairo 1992; Al-Gamal La Yaqif Khalfa Ishara Hamra (Ein Kamel stoppt nicht bei rot). Kurzgeschichten, Al-Hadara Publishing House, Cairo 1993; Udhkuru Mahasin … (Erinnere Mahasin). Kurzgeschichten, Sharqiyyat Press, Cairo 1998; Ein mit Tauben und Gurren gefüllter Koffer. Prosatexte und Gedichte zweisprachige Ausgabe (deutsch/arabisch), edition selene, Wien 1999; Städte ohne Dattelpalmen. edition selene, Wien 2000; Aus dem Teppich meiner Schatten. Gedichte, edition selene, Wien 2002; Bayt An-Nakhil (Das Palmenhaus). Prosa, Al-Hadara Publishing House, Cairo 2006.

Auszeichnungen: Arbeitsstipendium aus dem Kanzleramt 1996, 1998 und 2005; Major Project Stipendium für Literatur 2001, 2002 und 2003; Buchprämie für Städte ohne Dattelpalmen 2003;  Reisestipendium aus dem Bundesklanzleramt 2002, 2003 und 2004; Elias Canetti Stipendium der Stadt Wien 2005.
Matthias Knoll Details anzeigen
Matthias Knoll
Geboren in Berlin. Studiert an der Schule für Eurythmische Art und Kunst in Berlin. Unterrichtet Eurythmie in Bad Vilbel. Ist Schauspieler und Regieassistent am Köner Theater Der Keller. Designt Möbel in Berlin und ist Production Assistant bei der Twentieth Century Fox. Seit 1991 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer. Reist regelmäßig nach Lettland und wird 1992 freier Korrespondent beim Lettischen Rundfunk. 1996 erstellt er im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung das Gutachten „Lettische Literatur der Gegenwart” und wurde ein Jahr später der Herausgeber, Übersetzer bzw. Co-Autor des Abschnitts „Lettische Literatur” für das „Handbuch Baltikum heute” (erschienen im Berlin Verlag/Arno Spitz GmbH). Seit 2000 Mitglied im Lettischen Schriftstellerverband und der Lettischen Dramatikergilde. Aufbau der Website www.literatur.lv (online seit November 2000), die dem deutschsprachigen Leser über 60 lettische Autoren und ihre Werke präsentiert. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen zeitgenössische Schriftsteller - u.a. Inga Abele, Pauls Bankovskis, Sandra Kalniete, Margarita Pervenecka, Gundega Repse, Dace Ruksane, Karlis Verdinsund Mara Zalite - wie auch die Verfasser literarischer Klassiker - u.a. Vizma Belsevica, Aleksandrs Caks, Anatols Imermanis und Ojars Vacietis. Seit 2002 arbeitet er als Synchronsprecher bei Gastspielen des New Riga Theatres.

Veröffentlichungen: Wort wird Welt. Berlin 1987; Mein Haus. Verlag Berlin & Riga, 1992; Sturz in den Morgen. Druckhaus Valmiera, Lettland 1990; Der Bogen. 1991; Glut. Berlin & Riga, 1992; 5 9 7 – milas apmatibas varsmas. 2009; Die Erfindung der Schrift. 2010.
Lettische Lyrik Teil 1 Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004

Dauer: 45 min 34 sek

Einführung: Matthias Knoll
Stimmen: Karlins Verdins, Erika Berzina, Marts Pujats, Kristine Sadovska
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Sonntag, 2.05.2004, Matthias Knoll, Erika Berzina, Marts Pujats, Kristine Sadovska, Karlins Verdins), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Lettische Lyrik Teil 2 Details anzeigen

Aufzeichnung: 1. Mai 2004

Dauer: 35 min 10 sek

Einführung: Matthias Knoll
Stimmen: Karlins Verdins, Erika Berzina, Marts Pujats, Kristine Sadovska
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 1 - Sonntag, 2.05.2004, Matthias Knoll, Erika Berzina, Marts Pujats, Kristine Sadovska, Karlins Verdins), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004. 
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011
Manöver Dornbirn 2004 Details anzeigen

Aufzeichnung: 2. Mai 2004
Dauer: 25 min 57 sek

Einführung: Franz-Paul Hammling
Stimmen: Autorinnen und Autoren
Quelle: Poesie International 2004. 29.04. bis 2.04. 2004, (CD 2 - Sonntag, 2.05.2004, Fortsetzung CD1, Manöver Dornbirn), Spielboden Dornbirn; Herausgeber: Franz Paul Hammling, Autorenverband Vorarlberg 2004.
Produktion: © Vorarlberger Autorenverband und Spielboden Dornbirn
Im Literaturradio seit: Juni 2011